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Streiken bleibt für Beamte verboten

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Streik
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Arbeiter streiken manchmal, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Beamte dürfen das nicht. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Mit Postern und Trillerpfeifen stehen Menschen auf der Straße. Anstatt zur Arbeit zu gehen, versammeln sie sich und protestieren. So sieht ein Streik aus.


Immer mal wieder streiken etwa Erzieher, Lokführer und Piloten. Sie fordern zum Beispiel höhere Löhne oder mehr freie Tage. Während des Streiks fahren dann weniger Züge oder Kindergärten bleiben geschlossen. Und die Arbeitgeber geraten unter Druck. Sie müssen sich schnell mit ihren Arbeitnehmern einigen.

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Manche Arbeitnehmer in Deutschland dürfen aber nicht streiken. Das gilt etwa für viele Lehrer und Polizisten. Denn die meisten Lehrer in Deutschland sind Beamte. Das sind Leute, die beim Staat angestellt sind. Für sie gelten besondere Regeln.

Vor einiger Zeit hatten sich Lehrer beschwert, weil sie das Streikverbot für Beamte ungerecht finden. Doch am Dienstag beschloss ein Gericht: Das Verbot bleibt bestehen. Verbeamtete Lehrer dürfen also auch in Zukunft den Unterricht nicht ausfallen lassen, um zu streiken.

Bundesbeamtengesetz

Mitteilung Bundesverwaltungsgericht

Grundgesetz

Artikel 9 Grundgesetz

dbb Beamtenbund und Tarifunion zum Streikrecht

Artikel 33 Grundgersetz

GEW zum Streikrecht

Statistisches Material Hans-Böckler-Stiftung zu Streiktagen

Mitteilung des Bundesverfassungsgerichts zum Termin