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Streit um Videoüberwachung nach Anschlägen von Boston

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich stößt mit seiner Forderung nach mehr Videoüberwachung nach dem Bombenanschlag von Boston bei der Opposition auf Kritik. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Hartmann, sagte in der «Mitteldeutschen Zeitung», man solle nicht Sicherheit suggerieren, wo sie nicht geschaffen werden könne. Auch NRW-Innenminister Ralf Jäger sprach sich gegen allgegenwärtige Beobachtungskameras an öffentlichen Plätzen aus: Er sei skeptisch, ob dies eine vorbeugende Wirkung habe.

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