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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz unterstützt Konzepterstellung

Sturzflut-Risikomanagement für Traunstein soll Gefahren für Bürger ermitteln

Hochwasser
Foto: Christoph Reichwein/dpa

Traunstein – Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) stellt der Stadt Traunstein Zuweisungen in Höhe von bis zu 150.000 Euro für die Erstellung eines integralen Konzepts zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement in Aussicht. Der Fördersatz beträgt 75 Prozent.


"Den Kommunen kommt beim Sturzflut-Risikomanagement, also bei der Reduktion der negativen Auswirkungen von Wassergefahren an Gewässern dritter Ordnung und bei wild abfließendem Wasser nach Starkregenereignissen, eine zentrale Rolle zu", heißt es von Seiten des StMUV. "Integrale Konzepte zum Risikomanagement sollen den Kommunen Möglichkeiten zur Vermeidung, Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge aufzeigen."

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Das integrale Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement umfasst die Ermittlung von Gefahren und Risiken, die Definition lokaler Schutzziele sowie die Darstellung spezifischer Schutzmaßnahmen für Traunstein.

"Wir wissen, dass durch Wetterextreme Sachschäden in Millionenhöhe entstehen können, ja dass schlimmstenfalls Menschen ihr Leben verlieren. Weil Starkregenereignisse und Sturzfluten in Folge des Klimawandels immer häufiger werden, wollen wir einen Maßnahmenkatalog erarbeiten und Handlungsstrategien entwickeln", so Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel. "In den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten wurde in der Stadt Traunstein viel für den Hochwasserschutz getan. Auf dieser soliden Basis können wir nun Möglichkeiten eines Sturzflut-Risikomanagements aufbauen."

Pressemitteilung der Stadt Traunstein