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Surberg verschiebt einige Investitionen

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Foto: Jens Kalaene/dpa

Surberg – Ohne Gegenstimme verabschiedete der Gemeinderat Surberg den ersten Nachtragshaushalt 2018. Der Verwaltungshaushalt schließt demnach mit 5,7 Millionen Euro ab. Dies bedeutet eine Steigerung um 2,46 Prozent oder 134 000 Euro gegenüber dem ursprünglichen Ansatz. Im Vermögenshaushalt ergibt sich eine Minderung um 7,5 Prozent oder 214 000 Euro, sodass er voraussichtlich mit etwas mehr als 2,6 Millionen Euro abschließen wird. Beim Stellenplan und bei der Finanzplanung 2018 bis 2020 ergaben sich keine Änderungen.


Hauptursächlich für die Mehreinnahmen im Verwaltungshaus sind laut Bürgermeister Josef Wimmer Schlüsselzuweisungen vom Land Bayern (35 500 Euro), Gebühren für den Kindergarten (13 000 Euro), Zuweisungen für den Kindergarten vom Land Bayern (66 000 Euro) und die Grundsteuer B (9700 Euro).

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Auf der Ausgabenseite stehen Mehrausgaben für den Straßenunterhalt von 45 000 Euro, den Unterhalt des Lehrerwohnhauses von 28 500 Euro, der Schule von 13 000 Euro und des Kindergartens von 15 000 Euro sowie die Schülerbeförderung von 9500 Euro für einen zusätzlichen Bus gegenüber. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt erhöht sich von 668 000 Euro auf 688 000 Euro.

Im Vermögenshaushalt ergeben sich Mehreinnahmen von rund 433 000 Euro bei gleichzeitigen Mindereinnahmen von etwa 648 000 Euro. Für die Mehreinnahmen verantwortlich sind die Entnahme aus den Rücklagen (403 000 Euro), die Zuführung vom Verwaltungshaushalt (20 400 Euro) sowie durch die Veräußerung des Bauwagens des Waldkindergartens (10 000 Euro).

Die Mindereinnahmen resultieren aus der verschobenen Erschließung der Sailer- und Thannerstraße sowie des Waldwegs in Thannreit (insgesamt 470 000 Euro) sowie aus der Zuwendung des Landes Bayern für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Wüstenreit (177 000 Euro).

Im Vermögenshaushalt schlagen Mehrausgaben von 502 000 Euro bei gleichzeitigen Minderausgaben von 717 000 Euro zu Buche. Ursache für die Mehrausgaben sind die Kosten für den Erwerb von Grundstücken von 157 000 Euro, den Leichtausbau von Straßen von 80 000 Euro, den Anbau an der Kindertagesstätte in Lauter von 75 000, die neue Waldhütte des Waldkindergartens von 45 000 Euro, den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen für das Rathaus von 20 000 Euro und den Abwasserbereich von 13 500 Euro sowie einen Zuschuss zum Denkmalschutz.

Weniger ausgeben wird die Gemeinde dagegen für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Wüstenreit (107 000 Euro) sowie die Erschließung der Sailer- und Thannerstraße sowie des Waldwegs (insgesamt 519 000 Euro). Bjr