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SV Ruhpolding reist zum Kellerduell nach Fridolfing

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Er feierte zuletzt mit seiner Mannschaft drei Heimsiege: Vachendorfs Torwart Felix Wendl, der diesmal mit dem SCV beim zuletzt ebenfalls auf eigenem Platz starken TSV Heiligkreuz gastiert. Ruhpoldings Stefan Brügman (links) reist dagegen mit dem SVR zum Kellerduell nach Fridolfing – und hofft dort auf den ersten Saisonsieg. (Foto: Wirth)

Kellerduell in Fridolfing, Verfolgerduell in Tacherting und das absolute Topspiel in Anger: Der 11. Spieltag der Fußball-Kreisklasse 4 hat wieder einiges zu bieten. Bevor es allerdings zu diesen und weiteren spannenden Duellen kommt, wird die elfte Runde bereits am heutigen Freitag eröffnet: Da empfängt ab 19 Uhr der TSV Tittmoning den TSV Bad Reichenhall.


Und die Kurstädter (7./12 Punkte) reisen mit reichlich Selbstvertrauen nach Tittmoning: Zuletzt hatten sie dem SC Anger in Bad Reichenhall das Nachsehen gegeben und damit dem Tabellenführer dessen erste Saisonniederlage zugefügt. Gastgeber Tittmoning (12./5) braucht dagegen dringend Punktezuwachs im Kampf gegen den Abstieg. Die Heimbilanz des TSV (1-0-4) ist zwar nicht sonderlich ermutigend, die Auswärtsbilanz der Reichenhaller (1-0-3) aber lässt die Hausherren dann doch etwas hoffen.

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Richtig Hoffnung geschöpft und Selbstvertrauen gesammelt hat der TSV Heiligkreuz in den drei Heimspielen innerhalb der vergangenen Englischen Woche. Einem 1:1 gegen die starke DJK Otting ließen die Heiligkreuzer zwei Siege folgen – darunter das imposante 8:2 zuletzt gegen den SV Ruhpolding. Damit hat sich Heiligkreuz (10./9) etwas von der Abstiegszone abgesetzt – und will am morgigen Samstag (14 Uhr) gegen den SC Vachendorf (5./16) gleich nachlegen. Auch die Vachendorfer hatten in der Englischen Woche drei Heimspiele – und nachdem sie ihre drei vorhergehenden drei Heimauftritte allesamt in den Sand gesetzt hatten, gab's diesmal drei Heimsiege in Serie. Nun darf man darauf gespannt sein, ob die Vachendorfer auch auswärts auf Erfolgskurs bleiben können.

Zur gleichen Stunde kommt es zum Kellerduell zwischen dem TSV Fridolfing (11./5) und dem SV Ruhpolding (13./1). Das Schlusslicht bestreitet seine neunte Partie – wie die vorherigen acht auch – auf fremdem Platz und hofft hier auf den ersten Saisonsieg. Doch die gastgebenden Schützlinge von Trainer Bernhard Zeif wollen den Anschluss zu den rettenden Plätzen halten – und dafür wäre der erste Heimdreier (Bilanz bisher: 0-2-2) dringend nötig.

Zwei Stunden später hat der SV Linde Tacherting (4./16) die DJK Otting (2./20) zum Verfolgerduell zu Gast. Und die Tachertinger könnten im Falle eines Sieges nicht nur ihre bislang makellose Heimbilanz (3-0-0) ausbauen, sondern vor allem auch bis auf einen Zähler an die DJK heranrücken. Das wollen die Gäste natürlich verhindern – und ihrerseits mit einem Erfolg an Spitzenreiter SC Anger dranbleiben.

Der hat am Sonntag ab 15 Uhr schließlich eine heikle Aufgabe zu lösen: Zu Gast beim SCA (1./23) ist der SV Oberteisendorf (3./18) der sich zuletzt prächtig in Schuss zeigte. Kein einziges ihrer vergangenen sieben Spiele verloren die Schützlinge von Hermann Hiebl, allerdings trübten drei Heim-Unentschieden die Bilanz, ehe zuletzt das imposante 8:0 gegen den FC Bischofswiesen gelang. Auswärts gab es in dieser Phase drei Dreier in Serie – sollte es nun den vierten in Folge geben, wäre der SVO im Titelkampf mittendrin.

Bereits eine Stunde zuvor findet am Sonntag beim SV Laufen (9./11) das Mittelfeldduell gegen den SB Chiemgau Traunstein II (8./11) statt. Die Gäste mussten zuletzt ein Heim-1:5 gegen den SVL Tacherting verkraften, die Gastgeber blieben in ihren letzten drei Auftritten ohne Punktgewinn. Da sie zuletzt aber spielfrei waren, konnten sie sich etwas erholen.

Die Schützlinge von Markus Klinger hatten ihre drei Niederlagen jeweils knapp kassiert, und das macht ihnen Hoffnung, dass gegen den SBC nun die Wende gelingen könnte. »Wenn der SV Laufen den Traunsteinern sein Spiel aufrückt, dann kann der SVL jeden Gegner bekämpfen und besiegen«, ist sich SVL-Pressewart Christian Schmidbauer sicher. Zudem gelte es, die Konzentration möglichst über die gesamten 90 Minuten bei 100 Prozent zu halten, um erfolgreich sein zu können.

SBC-II-Trainer Michael Wirth geht mit seinen Schützlingen die Partie zuversichtlich an. »Es haben sich viele von unseren kranken Spielern zurückgemeldet, es dürfte personell also wieder klar besser aussehen. Deshalb fahren wir auch zuversichtlich nach Laufen.« Dass seine Mannschaft dort ein »heißer Tanz« erwartet, ist ihm bewusst. »Aber unser Minimalziel ist ein Punkt, schließlich wollen sich die Jungs auch für das 1:5 rehabilitieren.« Diese Niederlage habe seinen Schützlingen »schon noch ein paar Tage« in den Knochen gesteckt, doch dann habe die Mannschaft im Training sehr gut mitgezogen, »Man merkt, dass die Spieler eine Reaktion zeigen wollen.« Dies gilt insbesondere für die Defensive, die ja vor dieser klaren Niederlage nur sieben Gegentreffer in sieben Partien kassiert hatte und nun personell (es fehlt nur noch Jochen Schmid) auch wieder besser bestückt ist. Nun geht es darum, diese verbessere Situation auch zu nutzen. who