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SV Surberg nimmt alle Corona-Hürden: Der Nachwuchs trainiert wieder

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Sina (links) und Marijan Gaiser absolvierten unter anderem ein Stabi- Training auf dem Fußballfeld. Insgesamt bauten die Übungsleiter drei Stationen für den Nachwuchs auf – und der hatte beim ersten Training nach der Corona-Pause viel Freude.
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Sprints auf der Tartanbahn: Valentin Barrantes (von links), Regina Zeiser, Uli Rothe, Antonio Barrantes und Tobi Scherrmann hatten beim ersten Training der Leichtathleten des SV Surberg sichtlich viel Spaß. (Fotos: SV Surberg)

Das Kindertraining der Leichtathletikabteilung des SV Surberg hat wieder begonnen! Im Vorfeld hatten die Übungsleiter Florian Holzinger und Martina Rothe aber viele Hürden zu nehmen, denn das Training darf aufgrund der Coronavirus-Pandemie nur unter strengen Auflagen stattfinden. Doch der ganze Aufwand hat sich gelohnt. »Die Kinder haben es sichtlich genossen, sich wieder zu bewegen«, zogen die beiden Übungsleiter ein positives Fazit nach der ersten Einheit bei Sonnenschein.


Dabei stand der Start im Vorfeld auf sehr wackligen Beinen. »Es gab ein langes Hin und Her aufgrund der unterschiedlichen Hinweise in den verschiedenen Sportverbänden«, erzählt Martina Rothe. »Erst am Samstag gab's für uns grünes Licht von unserem Vorstand Sepp Schneider.«

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Und so findet das Training ab sofort immer montags zwischen 15 und 17.15 Uhr auf dem Sportplatz statt. Unterstützt werden Holzinger und Rothe dabei von Stefan Schmidhuber, Kerstin Hintereder, Regina Stalleder und Regina Zeiser.

Trainiert wird nach einem strengen Konzept, das im Vorfeld neu ausgearbeitet wurde, und das die derzeit gültigen Corona-Richtlinien erfüllt. Trainiert wird demnach ab sofort in drei Blöcken mit jeweils drei Gruppen. Jeder Block kommt dabei 45 Minuten dran.

Kinder sind in Gruppen aufgeteilt

»Das Training findet bei jeder Witterung draußen statt«, sagt Rothe. »Zudem sind die Kinder in feste Gruppen eingeteilt.« Diese Gruppen wurden vorab festgelegt und auch an die Eltern per Liste rausgegeben. »In jeder Gruppe sind maximal vier Kinder und ein Betreuer«, erzählt Rothe weiter. »So können wir mit 36 Kindern trainieren.« Bei jedem Training müssen die Kinder auch einen Fragebogen über ihre aktuelle Situation ausfüllen.

Auch der Trainingsablauf ist genau festgelegt. Bei der Ankunft am Trainingsplatz ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Auf der Wiese liegen zwölf Reifen im richtigen Abstand bereit. Jedes Kind setzt sich mit seinem Getränk in einen der Reifen. Dann darf es den Mundschutz abnehmen. Danach rufen die Übungsleiter ihre Gruppen auf und gehen sofort zur zugewiesenen Station. Insgesamt sind drei Stationen über den gesamten Sportplatz verteilt. »Übungs-, Warte- und Ruhebereiche sind immer durch Reifen gekennzeichnet, sodass die Abstände gewahrt bleiben«, informieren die Übungsleiter.

Beim ersten Training waren an den drei Stationen folgende Aufgaben zu erfüllen: Sprints auf der Tartanbahn, Stabi-Training auf dem Fußballfeld und ein Ausdauer-Parcours auf dem Parkplatz. An jeder Station wurde 15 Minuten trainiert und dann gewechselt.

Nach dem Ende des Trainings geht jedes Kind dann in seinen Reifen zurück. Der zweite Schülerblock kommt parallel aufs Trainingsgelände und setzt sich in die zwölf Reifen, die in einem anderen Bereich ausgelegt sind. Erst, wenn der zweite Block komplett sitzt, darf der erste Block das Gelände verlassen.

»Die kurzen Stationen-Intervalle haben sich als sehr gut erwiesen, da umso intensiver trainiert wurde«, freuen sich Florian Holzinger und Martina Rothe. »Am schönsten war es aber, sich wiederzusehen! Ein Ratsch, ein Hampelmann oder ein Witz funktionieren auch über 2 m hinweg.« Die beiden lobten auch ihre Unterstützer: »Ein Dank gilt auch an alle Helfer, die so spontan ihre Mitarbeit angeboten haben, und die Eltern für jede angebotene Hilfe.« SB