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Thomas Leberfinger, einer der beiden spielenden Co-Trainer des SV Kirchanschöring, ist mit dem Saisonstart durchaus zufrieden. (Foto: Butzhammer)

SVK startet in Englische Woche

Mit der Auswärtsaufgabe beim VfR Garching startet der SV Kirchanschöring in die zweite Englische Woche dieser Fußball-Bayernliga-Saison. Anstoß im Garmin-Stadion am See ist am morgigen Samstag um 14 Uhr. Die nächsten beiden Prüfungen steigen dann im heimischen Stadion an der Laufener Straße jeweils gegen einen Inn/Salzach-Konkurrenten der 5. Liga: Am Dienstag um 18.30 Uhr gibt der Regionalliga-Absteiger TSV 1860 Rosenheim seine Visitenkarte ab, am Samstag, 13. August, um 16 Uhr kommt Aufsteiger SV Erlbach nach »Anschöring«.

Eine heiße Woche also im wahrsten Sinne des Wortes, die da auf die Mannschaft von Trainer Mario Demmelbauer wartet. Umso wichtiger ist es für den SVK, dass er nach dem jüngsten 2:2-Coup gegen Tabellenführer FC Deisenhofen mit breiter Brust auflaufen kann. »Wenn ich mir unsere bisherigen Spiele so anschaue, ist die Bilanz sicher nicht schlecht«, sagt Thomas Leberfinger, einer der beiden spielenden Co-Trainer. »Der Punkt zum Auftakt bei den ,Löwen' war sicher in Ordnung. Dann kam die bittere Heimpremiere mit der roten Karte gegen Schalding. In Dachau haben wir verdient gewonnen. Und zuletzt das 2:2 gegen Deisenhofen: Das spricht gegen diesen spielerisch und taktisch sehr starken Gegner schon Bände.«

Der 32-jährige Abwehrroutinier Leberfinger – der nach sieben Jahren beim Regionalligisten TSV Buchbach in den Rupertiwinkel wechselte – konnte gegen Deisenhofen nicht mit von der Partie sein, weil er als Trauzeuge im Einsatz war. Diesmal ist er wieder dabei, so dass neben den Langzeitverletzten Manuel Omelanowsky und Timo Portenkirchner nur Luca Obirei und der allmählich wieder im Kommen befindliche Josef »Josi« Urban ausfallen werden.

Obirei war im Schalding-Spiel unglücklich auf die Hand gefallen, spielte dann sogar noch ein paar Tage später in Dachau. Erst danach wurde er per Magnetresonanz-Tomographie (MRT) untersucht, ehe ihn die Diagnose Handwurzelknochenbruch nun außer Gefecht setzt. »Ich vermute etwa sechs Wochen«, so Leberfinger, »aber wir hoffen natürlich, dass es nicht ganz so lange dauern wird.«

Die gastgebenden Garchinger weisen – wie der SVK – erst einen Saisonsieg (2:0 gegen Rosenheim am vergangenen Sonntag) auf, wollen also unbedingt einen Dreier verbuchen. Die Demmelbauer-Elf hat übrigens aus der letzten Saison noch etwas gutzumachen. Damals blieben die Gelb-Schwarzen in beiden Partien (0:6 auswärts, 0:1 daheim) ohne Tor und ohne Punkt. Von einem Lieblingsgegner kann man aus SVK-Sicht also ganz und gar nicht sprechen.

cs