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Syrien betrachtet Luftzwischenfall als «feindlichen Akt»

Istanbul/Damaskus (dpa) - Das Außenministerium in Damaskus hat empört auf die erzwungene Landung eines syrischen Passagierflugzeuges in der Türkei reagiert. «Dies ist ein feindlicher Akt», erklärte das Ministerium am Donnerstag, wenige Stunden nach der Landung der Maschine in Damaskus.

Gleichzeitig forderte die syrische Regierung die türkischen Behörden auf, die beschlagnahmte Ladung «vollständig und unbeschädigt» zu übergeben. Das Ministerium betonte, es seien «keine Waffen oder sonstigen verbotenen Waren» an Bord gewesen. Konkrete Angaben dazu, was sich im Frachtraum der Maschine befand, wurden nicht gemacht.

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Die türkischen Behörden hatten am Mittwoch Kampfjets losgeschickt, um die Landung der Maschine zu erzwingen, die mit 37 Menschen an Bord auf dem Weg von Moskau nach Damaskus gewesen war. Die Maschine durfte erst am frühen Donnerstagmorgen ihre Reise nach Syrien fortsetzen. Ein Teil der Ladung blieb in der Türkei.