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Tachertinger ließ sich 13 Kilo Marihuana mit der Post zukommen – auch Kokain gefunden

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Kokain eines großen Kokainfunds
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Ein Häufchen Kokain auf einem Tisch. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Tacherting – 200 Gramm Kokain und rund 13 Kilogramm Marihuana entdeckte die Kripo in mehreren verdächtigen Paketen, die sich ein Tachertinger mit der Post zuschicken lassen wollte. Doch daraus wurde nichts, denn die Beamten haben die Pakete rechtzeitig abgefangen.

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Im Zuge von Ermittlungen in einem anderen Fall wurde dem Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Kripo Traunstein bereits im Dezember 2018 bekannt, dass sich ein 30-jähriger Tachertinger möglicherweise Betäubungsmittel auf dem Postweg zusenden lässt. Das gab das Polizeipräsidium Oberbayern Süd erst heute in einer Pressemitteilung bekannt.

Nachdem sich diese Verdachtsmomente bei den ersten Ermittlungen erhärteten, erwirkte die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein beim zuständigen Ermittlungsrichter einen Beschluss zur Postbeschlagnahme. Im Nachgang konnten dann mehrere verdächtige Pakete sichergestellt werden, die an den Tachertinger adressiert waren. In der Post entdeckten die Beamten insgesamt rund 200 Gramm Kokain sowie 13 Kilogramm Marihuana.

Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen erließ. Der Tatverdächtige kam im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt.