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Tafeln verteilen Lebensmittel an Bedürftige

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Sabine Werth
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Sabine Werth hat die Tafeln in Deutschland gegründet. Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: dpa

Äpfel, Brot, Nudeln, Joghurt - so was mal eben im Supermarkt zu kaufen, ist nicht für jeden selbstverständlich. Viele Menschen haben nicht genug Geld, um sorglos einzukaufen. Aus diesem Grund gibt es die Tafeln. Das sind besondere Einrichtungen, bei denen bestimmte Leute Essen aber auch andere Dinge für wenig Geld oder sogar kostenlos bekommen.


Mit den Tafeln in Deutschland hat Sabine Werth vor 25 Jahren angefangen. Heute ist die Frau 62 Jahre alt. Die Tafeln sind eine der größten Hilfsbewegungen des Landes. Es gibt mehr als 900 dieser Einrichtungen. Manche Fachleute fänden es jedoch besser, der Staat würde stattdessen mehr für arme Menschen tun.

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Die Helfer sagen: Bis zu eineinhalb Millionen Menschen nutzen die Angebote regelmäßig. Das sind etwa Menschen, die keine Arbeit haben oder nur wenig Geld verdienen. Auch ältere Menschen, die nur wenig Rente bekommen, Studenten und Flüchtlinge kommen zu den Tafeln.

Die Dinge, die man bei der Tafel bekommt, sammeln Mitarbeiter zum Beispiel bei Supermärkten und Bäckereien ein. Es sind häufig Lebensmittel, die dort im Müll landen würden. Zum Beispiel, weil das Haltbarkeitsdatum bald abläuft. Eine Sprecherin der Tafeln sagt aber: Die Lebensmittel, die verteilt werden, seien noch einwandfrei.