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Taktik geändert: Züge bleiben bei Sturm öfter in Bahnhöfen

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Stillstand in Essen
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Stillstand in Essen: Sturmtief «Friederike» bremst die Bahn in mehreren Bundesländern aus. Foto: Helge Toben Foto: dpa

Berlin (dpa) - Ein jähes Ende der Zugfahrt auf offener Strecke, Evakuierungen, Hunderte Fahrgäste auf Notbrücken: Das will die Bahn vermeiden. Deshalb ist sie bei Unwettern dazu übergegangen, den Zugverkehr schneller einzustellen als früher.


«Bei schwieriger Witterungslage sollen die Züge nicht auf der Strecke stehen bleiben», sagte ein Bahnsprecher zur Erklärung. Vorsorglich bleiben die Züge deshalb in den Bahnhöfen. «Dort kann man die Fahrgäste besser betreuen. Es erleichtert nach dem Unwetter auch die Wiederaufnahme des Betriebs und die Werkstattfahrten zur Wartung.»

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Diese Praxis verfolge die Bahn seit zwei bis drei Jahren. «Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.» Aus Sicht des Unternehmens haben die Fahrgäste für das Vorgehen Verständnis.

Bahn-Pressemitteilungen