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Tausende Azubis an Krankenhäusern bekommen erstmals Geld

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Medizinisch-Technische Assitentin
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Laut Verdi haben Auszubildende wie medizinisch-technische Assistentinnen oder Diätassistentinnen in Krankenhäusern bisher keine Vergütung erhalten. Ab dem 1. Januar ist damit Schluss. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild Foto: dpa

Ausbildung im Krankenhaus - komplett ohne Vergütung. Das gibt es tausendfach in Deutschland. Betroffen sind meist junge Frauen. Doch zum Jahreswechsel ändert sich ihre Lage.


Berlin (dpa) - Tausende Auszubildende an Deutschlands Krankenhäusern bekommen vom 1. Januar an durch eine Tarifeinigung erstmals eine Vergütung.

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»Betroffene jobbten bisher abends oder am Wochenende, um etwas dazu zu verdienen, oder verschuldeten sich, um die Ausbildung machen zu können«, sagte der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske.

»Jetzt haben die Auszubildenden einen Sprung gemacht von Null auf 965 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 1025 im zweiten Jahr und 1122 im dritten Jahr«, teilte Bsirske weiter mit. Verdi hatte mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandelt. Betroffen sind der Gewerkschaft zufolge rund 1800 Azubis an Universitätskliniken und 1700 an den kommunalen Krankenhäusern.

Bei den Betroffenen handelt es sich um angehende Diätassistentinnen und -assistenten, Ergotherapeutinnen und -therapeuten, Logopädinnen und Logopäden, medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten sowie Orthoptisten, die sich um Patienten mit bestimmten Augenerkrankungen kümmern. Diese Auszubildenden seien weit überwiegend Frauen.

Zuvor hatten diese jungen Menschen laut Verdi gar keine Ausbildungsvergütung erhalten. »Einige erhielten Schüler-Bafög, andere gar nichts«, sagte Bsirske.