Polizei
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Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Technischer Defekt – Fahrzeugbrand auf der A8

Grabenstätt – Zu einem Fahrzeugbrand kam es am Samstagabend, 5. Februar, auf der A8 kurz nach der Tank- und Rastanlage Hochfelln Nord.


Von dem Brand betroffen war ein Auto aus dem Münchner Landkreis, welcher von Salzburg kommend in Richtung München unterwegs war. Die beiden Fahrzeuginsassen bemerkten auf Höhe der Rastanlage ein auffälliges Geräusch, welches aus dem Motorraum kam. Aufgrund dessen fuhren sie an der nächsten Möglichkeit in eine Pannenbucht. Dort stellten der 59-jährige Fahrzeuglenker und seine 58-jährige Beifahrerin fest, dass Öl aus dem Fahrzeug austritt und sich bereits entzündet hatte.

Zwei Streifen der Bundespolizei Rosenheim, welche auf der Gegenfahrbahn fuhren, passierten die Gefahrenstelle. Sie erkannten die Notlage der Fahrzeuginsassen und wendeten an der Anschlussstelle Bergen. Die Beamten der Bundespolizei drosselten den Verkehr, sicherten die Gefahrenstelle ab und löschten den Fahrzeugbrand mittels Feuerlöschern. Durch das schnelle Eingreifen verhinderten sie so einen Vollbrand des Fahrzeuges.

Der Fahrzeugführer und seine Beifahrerin wurden bei dem Brand nicht verletzt. Das Fahrzeug wurde jedoch so beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war, weshalb das Fahrzeug von einem Siegsdorfer Abschleppunternehmen abgeschleppt werden musste.

Zur Absicherung war die Autobahnmeisterei Siegsdorf und zur Brandbekämpfung waren die Freiwilligen Feuerwehren Holzhausen, Bergen, Grabenstätt und Siegsdorf am Einsatzort. Durch die Feuerwehr konnte als Brandursache ein technischer Defekt am Fahrzeug festgestellt werden.

Für die Dauer des Ablöschens und der Bergung durch den Abschleppdienst musste die rechte Fahrspur der Autobahn gesperrt werden. Größere Verkehrsbehinderungen blieben jedoch aus.

fb/red