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Technischer Fehler: RKI meldet rund 3500 Fälle zu wenig

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Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Berlin – Am Donnerstagmorgen hatte das Robert-Koch-Institut 26.923 Corona-Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden gemeldet. Nun wurde bekannt, dass aufgrund eines technischen Fehlers 3500 Fälle aus Baden-Württemberg nicht übermittelt wurden. Damit steigt die Zahl der Neuinfektionen mit 30.423 auf einen neuen Höchstwert in Deutschland.


In einer Erklärung des RKI heißt es, das technische Problem sei bereits behoben. Die offizielle Statistik des Instituts bildet die nachgemeldeten Fälle aber erst am Freitag ab und zeigt deshalb noch die knapp 27.000 Meldungen vom Donnerstagmorgen.

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Auch die Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen steigt

Dem Tagesreport der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag ist zu entnehmen, dass immer mehr Menschen wegen einer Corona-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden müssen. In Deutschland sind es mittlerweile 4856 Personen - 20 mehr als am Vortag. 57 Prozent von ihnen werden demnach invasiv beatmet. Vor einer Woche hatte die Zahl der Covid-19-Fälle, die auf Intensivstationen behandelt werden, noch bei 4339 gelegen, am 1. Dezember bei 3921. Die Zahl freier Intensivbetten für Erwachsene wird im Divi-Tagesreport mit 3722 beziffert. Als 7-Tage-Notfallreserve werden knapp 10.800 Betten für Erwachsene angegeben.

Am Mittwoch hatte die DIVI und die Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin beim RKI erklärt, dass man derzeit nicht an dem Punkt stehe, Priorisierungen von Patienten vornehmen zu müssen. Auch für den Fall einer möglichen regionalen Überlastung von Kliniken sei bereits seit einiger Zeit geregelt, dass Patienten innerhalb Deutschlands verlegt werden können.

dpa/red

 

 

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