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Teek und Tang in Pflanzennahrung verwandeln

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Tang-Pellets
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In diesem Dünger steckt getrockneter Blasentang aus dem Meer. Foto: Sina Schuldt/dpa Foto: dpa

In dicken Haufen liegen grün-braune Pflanzen am Meeresufer. Sie tragen keine Wurzeln, aber kleine Blasen. Deshalb werden diese Algen Blasentang genannt. Gerade nach Stürmen finden sie sich massenhaft zum Beispiel an Deichen der Nordsee in Ostfriesland.


Zwischen den Algen steckt oft auch noch anderer Unrat aus dem Meer, meist Pflanzenreste. Die Mischung aus Blasentang und anderem wird auch Teek genannt. Und der stört! Und zwar nicht nur, weil er nicht schön aussieht. Die Mengen können auch den Deichen schaden. Der Pflanzen-Abfall muss deshalb weggeräumt werden.

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Forscher aus der Stadt Emden haben aber Ideen, wie Blasentang nützlich werden könnte: als Dünger in der Landwirtschaft, der Pflanzen Nährstoffe liefert. Die Algen könnten in der Zukunft vielleicht chemischen Dünger ersetzen, hoffen sie.

Derzeit laufen Tests mit kleinen Dünger-Würfeln. Die bestehen aus getrockneten Algen und anderen Pflanzen. Denn der Blasentang allein wäre durch das Meereswasser zu salzig für den Boden.

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