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Teisendorferin geht als Au-pair in die Nähe von Barcelona

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Nur noch wenige Tage, dann geht es los. Marie Aicher packt gerade schon fleißig ihren Koffer.

Teisendorf – Jetzt sind es nur noch wenige Tage: Am Montag geht sie los, die Reise von Marie Aicher (18) aus Teisendorf nach Spanien. Dort wird sie in einem kleinen Ort etwas außerhalb von Barcelona als Au-pair arbeiten.


Sie wird bei einer Gastfamilie wohnen und für ein kleines Taschengeld die Kinder betreuen. Warum sie sich für den Aufenthalt entschieden hat, erzählt sie unserer Zeitung.

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Warum willst du als Au-pair arbeiten?

Ich habe mich entschieden, als Au-pair zu arbeiten, weil ich mir das schon vor mehreren Jahren so in den Kopf gesetzt habe. Es gibt unendlich viele Aspekte, warum es sich lohnt, Au-pair zu sein: Man verbessert seine Sprachkenntnisse, lernt neue Menschen und eine fremde Kultur aus erster Hand kennen, also so, wie sie wirklich ist, ganz anders als beim klassischen Tourismus.

Da man direkt in einer Gastfamilie lebt und wie ein neues Familienmitglied behandelt wird – man muss also auch kein Geld für Unterkunft oder Essen zahlen – erlebt man so wirklich viel.

Wie lange dauert dein Aufenthalt?

Normalerweise dauert ein Au-pair-Aufenthalt länger, meistens drei Monate bis zu einem ganzen Jahr. In meinem Fall benötigt die Gastfamilie aber nur jemanden für die Zeit, in der die Kinder Sommerferien haben – also bis Mitte September. Deshalb gehe ich nur für fünf Wochen nach Spanien.

Warum gehst du nach Spanien?

Ich habe mich für Spanien als Gastland entschieden, weil es dort zum einen eine sehr große Nachfrage für Au-pair gibt, man kann also aus unzähligen Familien auswählen, bis man die richtige findet, zum anderen interessieren mich das Land und auch die Sprache ganz besonders.

Außerdem habe ich dort eine sehr nette Gastfamilie gefunden, mit denen ich schon seit mehreren Monaten häufigen Kontakt per WhatsApp oder Skype habe. Zur Familie gehören meine Gasteltern, ein achtjähriges Mädchen, ein zwölfjähriger Bub und ein Hund. Sie leben in einem großen Haus am Strand von Barcelona. Mit dem Zug braucht man eine halbe Stunde ins Stadtzentrum, zu Fuß nur wenige Minuten ans Meer.

Wie bist du zu deiner Gastfamilie gekommen?

Ich habe meine Gastfamilie über das Internet (www.aupairworld.de) gefunden. Das ist eine Plattform, auf der sich Familien und Au-pair registrieren und durch eine Suchfunktion zueinanderfinden. Danach kann selbstständig der Kontakt aufgenommen werden. Ich habe mir sehr viele Familien angesehen, bevor ich mich für meine jetzige Gastfamilie entschieden habe, denn ich wollte sichergehen, dass dann auch wirklich alles passt.

Wie hast du dich vorbereitet?

Ich habe mich auf meine Zeit als Au-pair vorbereitet, indem ich sehr viele Erfahrungsberichte von anderen Au-pairs gelesen habe. Zusätzlich hatte ich noch Kontakt mit einem Mädchen, das vergangenes Jahr als Au-pair bei meiner Gastfamilie gelebt hat und mir einiges über das Leben dort erzählen und mir nützliche Tipps geben konnte. Für meine Ausflüge in die Stadt habe ich mir mehrere Reiseführer besorgt.

Worauf freust du dich besonders?

Am meisten freue ich mich jetzt darauf, einfach fünf Wochen aus dem Alltag zu entkommen und einmal etwas ganz Neues auszuprobieren. Momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, wie es dann dort genau sein wird, aber ich bin sehr gespannt und freue mich auf die   vielen neuen Eindrücke. mai

Über ihren Aufenthalt in Spanien wird Marie Aicher regelmäßig in einem Tagebuch für das Traunsteiner Tagblatt berichten.