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Terry steht beim FC Arsenal im Mittelpunkt

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Chelsea-Kapitän
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Die Sperre von John Terry ist noch nicht wirksam. Foto: Facundo Arrizabalaga Foto: dpa

London (dpa) - Chelsea-Kapitän John Terry steht beim Stadtduell der englischen Premier League beim FC Arsenal am Samstag im Fokus. Der englische Verband (FA) hat den Innenverteidiger zwar für vier Spiele gesperrt. Die Strafe wird jedoch erst wirksam, wenn über ein Berufung entschieden worden ist.


Bis dahin darf der vor kurzem aus der Nationalelf zurückgetretene Terry weiter spielen. In der Affäre um rassistische Äußerungen gegenüber einem dunkelhäutigen Gegenspieler hatte die FA nach einer dreitägigen Anhörung Terry ein Geldstrafe von umgerechnet rund 220 000 Euro aufgebrummt. Hinzu kam die Sperre für vier Pflichtspiele. Als die FA eine verbandsinterne Anhörung durchsetzte, trat Terry am vergangenen Sonntag demonstrativ aus der englischen Nationalmannschaft zurück.

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Im Oktober 2011 soll Terry im Spiel gegen den Lokalrivalen Queens Park Rangers seinen Kontrahenten Anton Ferdinand rassistisch beleidigt haben. Terry habe sich auf die Hautfarbe beziehungsweise die Rasse Ferdinands bezogen, hieß es in einer Mitteilung der FA. Terry bestreitet das. »Er ist enttäuscht, dass die FA-Kommission zu einem anderen Schluss kommt als das ordentliche Gericht«, hatte ein Sprecher Terrys mitgeteilt. Dieses hatte den 31-Jährige im Juli vom Vorwurf des Rassismus freigesprochen.