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Filmbiografie voller Tragik

«The Happy Prince»: Rupert Everett als Oscar Wilde

The Happy Prince
Oscar Wilde (Rupert Everett, r) mit seinem Liebhaber Bosie (Colin Morgan) in den Gassen Neapels. Foto: Wilhelm Moser/Concorde Filmverleih GmbH Foto: dpa

Dieser Film war eine Herzensangelegenheit für Rupert Everett. In seinem Biopic verfilmt er die letzten traurigen Jahren des Dandys, Ästheten und Dichters Oscar Wilde.


München (dpa) - In jungen Jahren wurde der irische Schriftsteller Oscar Wilde für seine Sprachkunst gefeiert. Doch später wurde ihm seine Liebe zu Männern in der prüden viktorianischen Gesellschaft zum Verhängnis.

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1895 verurteilte ihn ein Schwurgericht wegen homosexueller Aktivitäten zu zwei Jahren Zuchthaus und Zwangsarbeit. Seine Stücke wurden abgesetzt, ein Rede- und Schreibverbot verhängt.

«The Happy Prince» widmet sich den letzten, traurigen Lebensjahren von Wilde. Nach seiner Haftentlassung lebte er verarmt in Paris und starb 1900 im Alter von 46 Jahren.

Der britische Schauspieler Rupert Everett spielt nicht nur die Hauptrolle in der so traurig wie sehenswerten Filmbiografie, sondern führte auch Regie und schrieb das Drehbuch.

The Happy Prince, Deutschland/Belgien/Italien 2017, 105 Min., FSK ab 12, von Rupert Everett, mit Rupert Everett, Colin Firth, Colin Morgan, Edwin Thomas, Emily Watson.

The Happy Prince