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ThyssenKrupp will Stahlwerke zeitnah loswerden

Essen (dpa) - Der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp arbeitet weiter mit Hochdruck am Verkauf seiner Stahlwerke in Brasilien und den USA.

ThyssenKrupp
ThyssenKrupp-Logo vor der ThyssenKrupp-Zentrale in Essen Foto: Daniel Naupold/Archiv Foto: dpa

Das Unternehmen konzentriere sich unverändert darauf einen Vertragsschluss «zeitnah» zu erreichen, sagte ein Sprecher am Freitag in Essen. Nähere Angaben dazu wollte er nicht machen. Die beiden Übersee-Stahlwerke waren von dem Konzern zum Verkauf gestellt worden, nachdem sie sich als Milliardengräber entpuppt hatten.

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Zu den Gesprächspartnern gehöre auch der brasilianische Bergbaukonzern Vale, sowie brasilianische Regierungsstellen und die brasilianische Entwicklungsbank BNDES, so der Sprecher. Zu weiteren Einzelheiten der Verhandlungen wollte das Unternehmen keine Stellung nehmen.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger hatte zuletzt im Februar eine mögliche Unterzeichnung der Verträge bis zum Mai in Aussicht gestellt. Mit einem Abschluss des Geschäfts sei dann bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2012/13 (30. September) zu rechnen, so der Konzernchef damals. Am 15. Mai will der Konzern seine Zahlen für das zweite Quartal vorlegen.

Medienberichte über mögliche Verzögerungen bei dem Verkauf hatten in dieser Woche zunächst für einen Kursrutsch der ThyssenKrupp-Aktie gesorgt. Hoffnungen auf einen nun bevorstehenden Vertragsabschluss sorgten dann am Freitag bis zum Mittag wieder für ein kräftiges Plus. Die Papiere gehörten bis zum Mittag zu den Gewinnern im deutschen Leitindex Dax mit einem Plus von mehr als 6 Prozent.