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++ Ticker ++ Mehrere Verletzte bei Messer-Attacke in München - Mutmaßlicher Messerstecher von München wohl psychisch krank

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Messerattacke am Rosenheimer Platz in München
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Polizisten stehen am 21.01.2017 hinter einer Absperrung am Rosenheimer Platz in München (Bayern). Mehrere Menschen sind in München von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

In München werden am Samstagmorgen nach ersten Erkenntnissen vier Menschen von einem Angreifer mit einem Messer verletzt. Das Motiv des Täters ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei fordert die Bürger auf, die Tatorte unbedingt zu meiden. In der Stadt werden schlimme Erinnerungen wach.


Update 16.12 Uhr: Mutmaßlicher Messerstecher von München wohl psychisch krank

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München (dpa) - Kurz nach mehreren Messerattacken in München hat die Polizei einen polizeibekannten Verdächtigen festgenommen. Der Mann soll am Samstagmorgen an sechs Tatorten in der bayerischen Hauptstadt mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen haben, acht wurden leicht verletzt. Der Mann sei um 11.40 Uhr in der Nähe der Ottobrunner Straße gefasst worden, die Beschreibung habe auf ihn gepasst, sagte ein Polizeisprecher. Wenig später gab die Polizei Entwarnung: Der Gefasste sei dringend tatverdächtig, es bestehe keine Gefahr mehr.

Der Verdächtige sei 33 Jahre alte, deutscher Staatsbürger und in München gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten aus einer psychischen Störung heraus begangen wurden. Der Mann mache keine Angaben, hieß es. Er sei in der Vergangenheit wegen gefährlicher Körperverletzung schon polizeilich in Erscheinung getreten. Hinweise auf ein religiöses Motiv oder einen terroristischen Hintergrund gab es nicht.

Bei den Opfern handelt es sich um sechs Männer, einen zwölf Jahren alten Jungen sowie um eine Frau, teilte die Polizei mit. Alle seien Zufallsopfer des Angreifers gewesen. Bei den männlichen Opfern handele es sich um fünf Deutsche, einen Rumänen und einen Italiener, die attackierte Frau sei eine Deutsche. Alle wurden ambulant ärztlich versorgt. Die Verletzten erlitten Stiche, eines der Opfer wurde auch geschlagen.

Nach den Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) handelte der Angreifer aus heiterem Himmel und mit handfester Gewalt. Der Angreifer sei wahllos mit einem Messer auf Passanten losgegangen, sagte Herrmann am Samstag nach einem Treffen der Unionsspitze zu den Jamaika-Sondierungen in Berlin. Es sei Großalarm ausgelöst worden.

Nach den Angriffen hatte die Polizei Anwohner dazu aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben, Menschen sollten den Tatort meiden. In München waren viele Menschen schnell alarmiert und fühlten sich an den Amoklauf vom Juli 2016 erinnert. Damals hatte ein 18-Jähriger neun Menschen erschossen. Am Samstag meldeten sich unter dem Twitter-Hashtag #Rosenheimerplatz schnell Anwohner und besorgte Bürger.

Die Fahndung nach dem Täter konnte womöglich erleichtert werden, da auf der S-Bahn-Stammstrecke in der Münchner Innenstadt seit dem späten Freitagabend für rund 54 Stunden keine Züge fahren. Der Angreifer hatte also keine Möglichkeit, mit der S-Bahn zu flüchten.

Update 12.07 Uhr: Wie der Sprecher der Polizei München gerade mitteilte wurde gegen 11.30 Uhr ein Tatverdächtiger festgenommen. Ob es sich um den Täter handelt kann derzeit noch nicht bestätigt werden. Fahndungsmaßnahmen werden weiter aufrecht erhalten. Der Täter hat an sechs Tatorten insgesamt vier Personen leicht verletzt.

Update 11.38 Uhr:  Angreifer soll etwa 40 Jahre alte sein – Fünf verschiedene Tatorte

München (dpa) - Im Zusammenhang mit der Messerattacke von München sucht die Polizei nach einem etwa 40 Jahre alten Mann. Dieser sei möglicherweise unterwegs mit einem schwarzen Rad, twitterte die Münchner Polizei am Samstagvormittag. Die Kleidung des Mannes wird wie folgt beschrieben: graue Hose, grüne Trainingsjacke. Er soll einen Rucksack mit Isomatte dabeihaben. Der Verdächtige soll eine korpulente Figur und kurze mittelblonde Haare haben und unrasiert sein. Er soll am Samstag an fünf Tatorten Menschen angegriffen haben, laut Polizei wurden vier Menschen dabei leicht verletzt. Alle Verletzten seien derzeit versorgt, teilte die Feuerwehr mit.

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Polizisten stehen am 21.10.2017 in der Nähe des Rosenheimer Platzes in München (Bayern). Mehrere Menschen sind in München von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Update 11:22 Uhr: Täterbeschreibung:

  • männlich
  • korpulente Figur
  • mittelblonde Haare
  • unrasiert
  • ca. 40 Jahre Alt
  • graue Hose
  • grüne Trainingsjacke
  • Rucksak mit Isomatte
  • unterwegs mit schwarzem Fahrrad


Update 10.57 Uhr: Messerattacke in München - Polizei informiert in Kürze 

München (dpa) - Nach der Messerattacke in München mit vier Verletzten hat die Polizei die Bevölkerung zu Vorsicht, aber auch zu Besonnenheit und Ruhe aufgerufen. «Es sind nicht hilfreiche Spekulationen im Umlauf», twitterten die Beamten. Ein Sprecher der Polizei wollte um 11.15 Uhr am Rosenheimer Platz nähere Informationen geben.

Das Leben rund um den Rosenheimer Platz lief unterdessen zunächst weitgehend normal weiter. Die Geschäfte hatten geöffnet, beim Verkehr gab es keine größeren Beeinträchtigungen.

 

Erstmeldung: München (dpa) - Mehrere Menschen sind in München von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Es sei nach ersten Erkenntnissen aber niemand lebensgefährlich verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Fahndung nach dem Mann laufe nach dem Angriff am Samstagmorgen rund um den Rosenheimer Platz auf Hochtouren. «Wir fahnden mit allen verfügbaren Polizeikräften nach dem Täter», twitterte die Polizei. Die Hintergründe des Angriffs seien derzeit noch völlig unklar.

Anwohner sollten in ihren Häusern bleiben, Menschen den Rosenheimer Platz meiden, warnte die Polizei. Auch die Feuerwehr rief dazu über Twitter auf. Die Helfer teilten auch mit, dass alle Verletzten derzeit versorgt seien. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Der Täter hatte an fünf verschieden Orten zugestochen und dabei vier Menschen leicht verletzt. Neben dem Rosenheimer Platz gab es auch Angriffe etwa am Paulaner Platz und an der Ständlerstraße.

Die Polizei suchte nach einem Mann im Alter von etwa 40 Jahren, der womöglich mit einem schwarzen Rad unterwegs war. Er habe einen Rucksack mit Isomatte bei sich und sei mit schwarzer Hose und grüner Trainingsjacke bekleidet.

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Ein Polizeiauto steht am 21.10.2017 am Rosenheimer Platz in München (Bayern). Mehrere Menschen sind in München von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

In München waren viele Menschen schnell alarmiert und fühlten sich an den Amoklauf im Juli 2016 erinnert. Damals hatte ein 18-Jähriger neun Menschen erschossen. Am Samstag meldeten sich unter dem Twitter-Hashtag #Rosenheimerplatz schnell Anwohner und besorgte Bürger.

Die Fahndung nach dem Täter könnte womöglich erleichtert werden, da auf der S-Bahn-Stammstrecke in der Münchner Innenstadt seit dem späten Freitagabend für rund 54 Stunden keine Züge mehr fahren. Der Angreifer hatte also keine Möglichkeit, mit der S-Bahn zu flüchten.

dpa/at