Tief »Eugen« wütet mit Sturmböen in Teilen Deutschlands

Umgestürzt
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Feuerwehrkräfte bergen eine umgestürzte Pappel im Hannoveraner Heideviertel. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Foto: dpa
Testzentrum umgeweht
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Die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums in Bad Oeynhausen wurden aus den Ankern gerissen. Foto: Polizei Minden-Lübbecke/dpa Foto: dpa
Sturm in Bremen
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Strmtief Eugen über Bremen: Starker Wind weht durch die Äste eines Kirschbaums. Foto: Sina Schuldt/dpa Foto: dpa
Umgeweht
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Heftige Sturmböen haben auf der Autobahn 44 bei Garzweiler einen Lkw auf die Seite geworfen. Foto: David Young/dpa Foto: dpa
Feuerwehreinsatz
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Feuerwehreinsatz in Bremen. Foto: Sina Schuldt/dpa Foto: dpa

Herausgerissene Coronatest-Zelte, umgewehte Bäume: Das Wetter zeigt sich vielerorts von seiner ungemütlichen Seite.


Wiehl/Jüchen (dpa) - Tief »Eugen« hat mit heftigen Sturmböen am Dienstag teils gefährliche Schäden in Deutschland verursacht. Vor allem aus Nordrhein-Westfalen meldete die Polizei Zwischenfälle.

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Ein umgewehter Baum traf auf einer Landstraße das Auto eines 23-Jährigen aus Wiehl. Der eingeklemmte Mann musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, wie die Kreispolizei berichtete.

Ebenfalls in Nordrhein-Westfalen musste wegen der Sturmböen am Nachmittag die A44 zwischen dem Kreuz Holz und dem Dreieck Jackerath aus Sicherheitsgründen in beiden Richtungen gesperrt werden. Zuvor war ein Sattelauflieger umgeweht worden. Verletzt wurde niemand. In Bad Oeynhausen wurden die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums laut Polizei aus den Ankern gerissen. Auch Bauzäune und ein mobiles Klo wurden umhergewirbelt.

In Baden-Württemberg brachten die Windböen einen Maibaum zu Fall. Der Polizei zufolge stürzte der Baum in eine Bushaltebucht in Weinstadt und beschädigte ein geparktes Auto. Es entstand ein Schaden von rund 3000 Euro. Menschen hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht dort auf.

Auch am Mittwoch kann es den Meteorologen zufolge teils noch stürmisch bleiben. Pünktlich zum Muttertagswochenende soll aber nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vielerorts die Sonne scheinen.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-467383/3

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