weather-image

Tiere erforschen mit künstlichen Welten

0.0
0.0
Kästen für die Forschung
Bildtext einblenden
In diesen Kästen ließen die Forscher künstliche Welten entstehen. Foto: Patrick Seeger/dpa Foto: dpa

Die Fernsehserie Star Trek brachte die Forscher auf die Idee. Dort kann sich die Besatzung in ihrem Raumschiff eine künstliche Umgebung erschaffen. Plötzlich haben sie zum Beispiel das Gefühl, sie seien im Urwald oder auf einem Segelschiff.


Diesen Effekt haben die Wissenschaftler genutzt, um Mäuse, Fische und Fliegen zu erforschen. Sie wollen mehr darüber herausfinden, wie die Tiere ihre Umwelt und andere Lebewesen sehen.

Anzeige

Dafür bauten die Forscher Kästen, die nach oben offen sind. An die Wände strahlten sie verschiedene Bilder, so ähnlich wie auf eine Leinwand im Kino. So ließen sie verschiedene Landschaften entstehen.

Den Mäusen zum Beispiel gaben die Wissenschaftler das Gefühl, an einem Abgrund zu stehen. Dadurch fanden sie heraus, dass auch Mäuse an Höhenangst leiden. In einem anderen Experiment erschufen sie einen künstlichen Fisch. So untersuchten die Fachleute, unter welchen Bedingungen echte Fische dem künstlichen hinterherschwimmen.

Die Forscher sagen: Die Technik erlaube ihnen Experimente, die in der echten Welt nicht möglich wären.