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Tier-Mamas kümmern sich mal mehr, mal weniger

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Seepferdchen
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Bei den Seepferdchen übernehmen die Männer das Kinderkriegen. Foto: Friso Gentsch/dpa Foto: dpa

Mama ist die Beste! Schließlich sorgen sich Mamas die ganze Zeit um ihre Kinder. In der Welt der Tiere ist das nicht immer so. Tier-Mamas sind mal mehr, mal weniger für ihren Nachwuchs da.


»Je mehr Nachkommen ein Weibchen hat, desto weniger muss es sich kümmern«, erklärt ein Experte. Denn haben Tiere viele Jungen, ist die Chance gut, dass einige davon überleben. Insekten, Fische und Reptilien zum Beispiel legen viele Eier. Die geschlüpften Jungen kommen dann meist allein zurecht. Bei Arten mit nur einem oder wenigen Kindern hingegen pflegen die Mütter ihre Kleinen.

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So passen Orcas für gewöhnlich ihr ganzes Leben auf ihre Kinder auf. Die Schwertwale schwimmen und jagen stets mit ihrer Familie. Sogar die Großmütter helfen, sich gegenseitig vor Feinden zu beschützen. Als älteste und erfahrenste Tiere haben sie in der Gruppe das Sagen.

Ganz anders ist das bei Seepferdchen. Bei diesen Tieren beschützen die Männchen die Eier. Sie tragen die Eier in einer Brut-Tasche am Bauch mit sich herum, bis der Nachwuchs schlüpft. Die Seepferdchen-Mamas sind bis dahin längst von dannen geschwommen.

Webseite Mario Ludwig

Webseite WWF

Video zur Seepferdchen-Geburt