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«Titanic» mit neuem Papst-Titel

Frankfurt/Main/Hamburg (dpa) - Auch das August-Heft des Frankfurter Satiremagazins «Titanic» hat den Papst auf dem Titelbild - diesmal mit bunten Kussmündern und Handabdrücken auf dem weißen Gewand. «Eigentlich müssten wir ihn damit versöhnt haben», sagte Chefredakteur Leo Fischer der Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

«Titanic»
Leo Fischer, Chefredakteur des Satiremagazins Titanic. Foto: Frank Rumpenhorst Foto: dpa

Das Magazin hatte auf seinem Titel im Juli den Papst von vorn und hinten gezeigt - einmal mit gelbem, einmal mit braunem Fleck auf der Soutane. Dazu die Überschrift mit der Anspielung auf die Enthüllungsaffäre im Vatikan: «Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!» Das Titelbild wurde verboten, nachdem die katholische Kirche interveniert hatte.

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Gegen die Einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg hat «Titanic» Widerspruch eingelegt. Darüber soll am 31. August vor der Pressekammer des Gerichts mündlich verhandelt werden, wie Sprecher Conrad Müller-Horn der dpa sagte.

Der Titel sei nicht weiter verbreitet worden, denn bei Zuwiderhandlung habe das Gericht 250 000 Euro angedroht, sagte Fischer. «Das können wir uns nicht leisten.»

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