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«Titanic» will für Papst-Satire kämpfen: «Bis vors Jüngste Gericht»

Berlin (dpa) - Das Satiremagazin «Titanic» will das Verbot seines Papst-Titelbildes nicht hinnehmen. Noch vor dem Wochenende werde die Anwältin der «Titanic» Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen, sagte Chefredakteur Leo Fischer. Der Rechtsweg werde voll ausgeschöpft, notfalls ziehe man vors Jüngste Gericht. Das Magazin hatte unter dem Titel «Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!» den Papst von vorn und hinten gezeigt - einmal mit gelbem, einmal mit braunem Fleck auf der Soutane. In der Enthüllungsaffäre waren mehrfach geheime Dokumente aus dem Vatikan publik geworden.

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