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Tod eines 21-Jährigen bei Rio führt zu Ausschreitungen

Rio de Janeiro (dpa) - Wütende Demonstranten haben in einer Nachbarstadt von Rio de Janeiro mehrere Busse und Autos angezündet, um gegen den gewaltsamen Tod eines jungen Mannes zu protestieren. Der 21-Jährige war am Karfreitag auf dem Weg zur Kirche bei einem Einsatz der militarisierten Polizei getötet worden. Er wollte nach Angaben der Kirche seine Mutter und seine Schwester vor Angriffen schützen, wurde aber von einer Kugel tödlich getroffen. Auch seine neunjährige Schwester erlitt Schussverletzungen.

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