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Tödliche Unfallflucht in Aschau - Fahrer wird aus Untersuchungshaft entlassen

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Polizei
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Ein leuchtendes Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Jens Büttner/Archiv Foto: dpa

Aschau im Chiemgau -  Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug konnte der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes vorerst nicht erhärtet werden. In der Folge wird der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs aus der Untersuchungshaft entlassen.

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Nach der Festnahme des Tatverdächtigen am 07.01.2019 wurde unmittelbar damit begonnen, das mutmaßliche Tatfahrzeug durch Spezialisten der Spurensicherung sowie durch Gutachter zu untersuchen. Dabei konnten keine Spuren festgestellt werden, die darauf hinweisen, dass der Fahrer einen möglicherweise stattgefundenen Verkehrsunfall bemerkt haben müsste. Der Gutachter konnte weiterhin keine Beschädigungen an dem VW Golf festgestellt werden, die einen sicheren Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zulassen.

Da sich mit diesen Feststellungen die Tatvorwürfe unter anderem der Fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags durch Unterlassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufrechterhalten lassen, wird der beschuldigte 27-jährige noch am heutigen Freitag, den 11.01.2019 aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Untersuchungen am mutmaßlichen Tatfahrzeug sind aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Die bei der Kripo Rosenheim eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schneefall“ führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein mit Hochdruck weiter. Es gilt noch eine Vielzahl anderer Spuren auszuwerten und Zeugen zu vernehmen. Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Blattl Sonntag Traunstein