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Tödlicher Bergunfall: 17-jähriger Münchner stürzt an Wasserfall 150 Meter in die Tiefe

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Foto: Symbolbild, Tobias Hase/dpa

Garmisch-Partenkirchen – Ein seit Donnerstagmorgen als vermisst gemeldeter Bergwanderer konnte am Freitagnachmittag nur noch tot im Reintal aufgefunden werden.

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Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 17-jährige Münchner bereits am frühen Mittwochmorgen mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen zu einer Wanderung in Richtung Partnachklamm aufgebrochen.

Da der Schüler bis zum Abend nicht mehr an seinem Mobiltelefon zu erreichen war, meldeten sich die Eltern bei der Polizei. Die Suchmaßnahmen mit Bergführern und Hubschraubern der Polizei sowie mit Einsatzkräften des Landeskriminalamtes blieben am Donnerstag vorerst erfolglos.

Am Freitagnachmittag konnte schließlich das Mobiltelefon des jungen Mannes im Bereich des sogenannten „Wasserfalles“ im Höllentalangergebiet geortet werden. Die Einsatzkräfte der Polizei konnten den Verunglückten letztlich rund 150 Höhenmeter unterhalb des Schützensteiges auffinden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte der junge Bergwanderer von dem Steig aus im senkrechten Gelände in die Tiefe und erlag sofort seinen massiven Verletzungen. An der Suchaktion waren auch Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen beteiligt.