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Top-Saison für Hirtl-Stanggassinger, Pronnet und Dorsch

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Alle Einzelsieger des diesjährigen Sparkassencups alpin mit (v.r.) dem Vorsitzenden des SV Chiemgau, Engelbert Schweiger, Pepi Ferstl und Stefan Zahnbrecher (stellvertretendes Vorstandsmitglied Kreissparkasse Traunstein/Trostberg) sowie kniend Rudi Hinterseer, Sportwart alpin im Skiverband Chiemgau. (Fotos: privat)
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Pepi Ferstl mit den besten Mädchen der Klasse U  14 (v.r.): Antonia Kermer, Sarah Grassl, Valentina Brandner und Franziska Häusl.
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Die besten Jugendlichen der Klasse U  18 kommen derzeit vom SV Chiemgau (v.l.): Engelbert Schweiger, Rudi Hinterseer, Georg Hegele, Julia Pronnet, Kathrin Hirtl-Stanggassinger, Ferdinand Dorsch, Stefan Zahnbrecher und Pepi Ferstl.

Inzell – Der Winter geht zu Ende und nun stehen traditionsgemäß die Ehrungen für zurückliegende Ergebnisse an. Die alpinen Nachwuchssportler des Skiverbandes Chiemgau wurden bei der Gesamtsiegerehrung des Sparkassencups für ihre Erfolge in der zurückliegenden Saison 2014/15 im Kurhaus in Ruhpolding ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 236 Kinder und Jugendliche an den 28 Wettkämpfen teil. Das sind 26 Sportler mehr als noch im letzten Winter.


Christian Scholz, stellvertretender Vorsitzender des SV  Chiemgau, ging auf die überregionalen Erfolge ein, die die Chiemgauer bei deutschen Schüler-, Jugend- und Seniorenmeisterschaften eingefahren haben. Trotz leichten Anstiegs der Teilnehmerzahlen bei den Veranstaltungen in diesem Jahr sieht Scholz das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. »Wir müssen einfach versuchen, dass wir wieder mehr Kinder auf die Ski bringen. Die Eltern sollen dafür Sorge tragen, dass die Zahl der Ski fahrenden Kinder wieder größer wird, denn nur so können wir langfristig konkurrenzfähig bleiben.«

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Von den neun Rennen bei den Kindern der Jahrgänge 2005 bis 2008 gab es zwei Streichresultate. Die besten sieben Ergebnisse flossen in die Gesamtwertung mit ein. Bei den jüngsten Mädchen des Jahrgangs 2008 gewann überlegen Leni Raubinger vom WSV Reit im Winkl, die die beiden Marktschellenbergerinnen Antonia Ilsanker und Emily Pfnür hinter sich lassen konnte. Jan-Luca Rosenbauer war der beste Punktesammler bei den jüngsten Buben und verwies Kilian Kreidler vom SK Bad Reichenhall und Dominic Rasp vom SC Schellenberg auf die Plätze zwei und drei. Einen klaren Sieg in der Endabrechnung gab es bei den Mädchen der Klasse Jahrgang 2007 für Antonia Eckstein vom SC Ainring mit sieben Siegen vor Anna Klippel von TSV Marquartstein und Leonie Ketterer vom SC Bergen. Das Maß der Dinge in dieser Altersklasse bei den Buben war wie im letzten Jahr Christoph Gruber vom SC Jettenberg, der ebenfalls bei sieben Veranstaltungen ganz oben auf dem Stockerl stand. Dahinter reihten sich Fion Fuchs vom TSV Marquartstein und Quirin Lapper vom SC Ainring ein.

Einen ungefährdeten Sieg in der Mädchenklasse Jahrgang 2006 gab es durch Mona Aumann vom ASV Oberwössen mit dem Punktemaximum von 175. Das Stockerl komplettierten hier Johanna Kittl vom TSV Siegsdorf und Laura Kretz vom TSV Tengling. Bei den Buben konnte sich Maxi Erhardt vom SC Ruhpolding gegen Lorenz Hasenknopf (SK Berchtesgaden) und Linus Strasser (TSV Marquartstein) durchsetzen.

Überragend war Lilli Schrittenlocher vom TSV Marquartstein in der Klasse Jahrgang 2005, die von neun Rennen acht Mal ganz oben stand (einmal nicht am Start). Michaela Päuser vom SC Anger gewann das Rennen in Hinterreit und sicherte sich damit den zweiten Platz. Auf Rang drei landete Daniela Ertl vom TSV Waging. Umso spannender war es dagegen bei den Buben, bei denen am Ende lediglich zwei Punkte über Rang eins und zwei entschieden. Den Sieg holte sich letztlich Maxi Reiter vom SC Ruhpolding vor Veit Raubinger vom TSV Reit im Winkl und Timo Stark vom TSV Marquartstein.

In der Schülerklasse U  12 gingen die Mädchen und Buben der Jahrgänge 2003 und 2004 an den Start und hier gab es einschließlich des Kondition-Bewerbes im September 2013 in Traunstein elf Veranstaltungen, wobei neun in die Wertung kamen. Den Sieg holte sich Leonie Hammerschmid vom TSV Marquartstein, die Franziska Häusl vom SK Bad Reichenhall auf Rang zwei verweisen konnte. Der dritte Platz ging an Julia Hasky vom WSV Königssee. In dieser Klasse waren insgesamt 35 Mädchen in diesem Winter mindestens einmal am Start und das war auch zugleich die teilnehmerstärkste Klasse in diesem Winter. Mit sechs Siegen und zwei zweiten Plätzen ging der erste Platz bei den Buben an Simon Bolz vom WSV Bischofswiesen, der sich in der Endabrechnung gegen Jakob Schmidt vom SK Berchtesgaden und Simon Putz vom SC Schellenberg durchsetzte.

Äußerst knapp ging es bei den Mädchen der U  14 zu. Hier standen während des Winters neun Rennen auf dem Programm (Kondi-Bewerb eingeschlossen) ohne Streichresultat und am Ende lagen lediglich neun Punkte zwischen Platz eins und drei. Der Sieg ging dabei an Laura Häusl vom SK Bad Reichenhall vor Sarah Grassl und Valentina Brandner (beide WSV Königssee). Ausgezeichnet waren auch die Leistungen von Maria Beyer von der DJK Kammer und Antonia Kermer vom SK Berchtesgaden, die an drei Rennen nicht teilnehmen konnten und gemeinsam auf Position vier folgten. Das Maß der Dinge bei den Buben in dieser Klasse war hier Philipp Graefe vom SK Berchtesgaden mit fünf Siegen, was ihm auch den Gesamtsieg einbrachte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Michael Hirtl-Stanggassinger vom WSV Königssee und Moritz Koller vom SC Schellenberg.

Den Sieg in der Endabrechnung des Sparkassencups alpin 2015 holte sich bei den Mädchen der U  16 Melissa Brandner vom WSV Königssee vor ihrer Clubkollegin Linda Punz. Auf Position drei rangierte Franziska Kermer vom SK Berchtesgaden. Bei den Jungs holte sich Johannes Beyer von der DJK Kammer den Gesamtsieg und verwies Fabian Aschauer vom WSV Königssee und Tobias Hubmann vom SK Berchtesgaden auf die Ränge zwei und drei, die beide nur durch zwei Punkte getrennt waren.

Eine besondere Ehrung zuteil wurde zum Abschluss der Veranstaltung Kathrin Hirtl-Stanggassinger, Julia Pronnet und Ferdinand Dorsch. Hirtl-Stanggassinger und Dorsch wurden Gesamtsieger der DSV Jugendcupwertung U  18 und Pronnet belegte bei dieser Wertung unter 27 jungen Damen den zweiten Platz. Darüber hinaus erreichten alle drei ausgezeichnete Ergebnisse bei internationalen Rennen. Georg Hegele durfte aufgrund seiner Leistungen im Vorfeld in diesem Jahr an den Juniorenweltmeisterschaften in Norwegen teilnehmen und erhielt auch für seine sonstigen Erfolge einen Erinnerungspreis. Besonders erfreulich war laut Hinterseer auch die Silbermedaille von Tim Hronek bei den Juniorenweltmeisterschaften im Ski Cross, der damit seinen bisher größten internationalen Erfolg feierte. fb

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