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Tore auf, damit das Windrad sich dreht

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Scheunenwindmühle
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Die Räder dieser Windmühle funktionieren mit Zugluft. Dafür müssen Tore und Luken des Gebäudes geöffnet werden. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

»Es zieht! Mach doch mal die Tür zu!« Diesen Satz hast du bestimmt schon mal gehört. Da ärgert sich jemand über Zugluft. Sie entsteht, wenn Wind durch eine Öffnung kommt und auf der anderen Seite hinaus will. Dann fliegen auch mal Papiere durch die Gegend.


Aber Zugluft kann auch super sein. Das sieht man an einer alten speziellen Windmühle im Ort Saalow im Bundesland Brandenburg. Dort wurden keine Flügel außen angebracht, wie man es sonst von Windmühlen kennt. Stattdessen sieht man im Gebäude zwei große Windräder aus Holz. Wenn sich eines davon drehen soll, wird auf einer Seite des Gebäudes ein Tor geöffnet und auf der anderen Seite die Luken. So kann Zugluft entstehen. Die treibt das Rad an. Damit wurde früher etwa Korn gemahlen.

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