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Toreshow von Lukaku & Hazard: Belgien glänzt gegen Tunesien

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Kantersieg
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Belgiens Spieler feiern den 5:2-Kantersieg gegen Tunesien. Foto: Victor Caivano/AP Foto: dpa
Dortmund-Profi
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Dortmund-Profi Michy Batshuayi freut sich über seinen Treffer zum 5:1. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Ausgebaut
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Eden Hazard (r) baut ebenfalls mit seinem zweiten Treffer die Führung auf 4:1 aus. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Zweiter Treffer
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Lukaku (r) schiebt zum 3:1 ein. Foto: Victor Caivano/AP Foto: dpa
Torjäger
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Belgiens Torjäger Romelu Lukaku bejubelt seinen Tor zum 2:0 für den WM-Mitfavoriten. Foto: Hassan Ammar/AP Foto: dpa
Vom Punkt
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Kapitän Eden Hazard bringt Belgien vom Elfmeterpunkt mit 1:0 in Führung. Foto: Antonio Calanni/AP Foto: dpa

Die hoch gehandelten Belgier begeistern mit erfrischendem Offensiv-Fußball und stehen nach zwei Siegen fast sicher im Achtelfinale. Torjäger Lukaku zeigt sich in bestechender Form.


Moskau (dpa) - König Philippe war begeistert und eilte nach der Partie in die Kabine der belgischen Fußball-Nationalmannschaft. »Er hat nicht viel gesagt, nur jedem Spieler und dem Trainer gratuliert. Das war gut«, meinte Kevin De Bruyne nach der begeisternden Show im zweiten WM-Spiel.

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Angeführt von Tor-Garant Romelu Lukaku und Kapitän Eden Hazard hat Belgien seine Titelambitionen bei der Fußball-WM in Russland eindrucksvoll untermauert. Stürmer Lukaku von Manchester United erzielte beim nie gefährdeten 5:2 (3:1) gegen anfällige Tunesier seine Turniertreffer drei und vier und zog damit in der Torschützenliste mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo gleich. Die Achtelfinal-Qualifikation ist Belgien kaum noch zu nehmen.

Hazard hatte die Roten Teufel in der 6. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht und traf später noch zum 4:1 (51.). Der kaltschnäuzige Lukaku traf vor 44.190 Zuschauern im ausverkauften Moskauer Spartak-Stadion ebenfalls doppelt (16./45.+3). Michy Batshuayi erzielte das 5:1 (90.). Tunesien, das nur noch eine Minimalchance auf das Erreichen der nächsten Runde hat, kam durch Dylan Bronn (18.) und Wahbi Khazri (90.+3) zu zwei Treffern. »Jetzt müssen wir regenerieren und uns gut auf das Spiel gegen England vorbereiten«, sagte De Bruyne.

Vor den Augen Königs wurde die Auswahl von Trainer Roberto Martínez ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht. Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Panama vertraute der Coach, der weiterhin auf Vincent Kompany und Thomas Vermaelen verzichten muss, seiner erfolgreichen Startelf aus dem ersten Spiel.

Torjäger Lukaku, der schon im Auftaktspiel zweimal traf, hatte schon in der 2. Minute die erste Tormöglichkeit. Den Führungstreffer erzielte aber Eden Hazard vier Minuten später per Foulelfmeter, nachdem der Kapitän selbst auf der Strafraumlinie von Syam Ben Youssef zuvor umgestoßen worden war. Der Favorit erspielte sich in der Anfangsphase Chance um Chance und kam durch Lukaku (16.) zum 2:0. Der Mittelstürmer war von Dries Mertens perfekt angespielt worden. »Wir wussten, dass es einfacher werden würde, wenn wir schnell treffen. Die einzigen Fehler, die wir gemacht haben, waren die Gegentore. Wir sind glücklich mit dem 5:2«, sagte Hazard.

Damit gerieten die Tunesier wie schon im ersten Spiel gegen England (11. Minute) früh in Rückstand, hatten aber selbst gute Möglichkeiten und schafften durch einen Kopfballtreffer von Bronn schnell den Anschluss zum 1:2. Der Verteidiger steht beim belgischen Club KAA Gent unter Vertrag, wurde aber schon wenige Minuten später wie sein Nebenmann Ben Youssef am Ende der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt. Belgiens Torhüter Thibaut Courtois war bei dem Gegentreffer in seinem 60. Länderspiel chancenlos.

In der rasanten und unterhaltsamen Partie hielten die seit 40 Jahren bei einer WM-Endrunde sieglosen Nordafrikaner lange Zeit gut mit, mussten aber noch vor der Pause durch die offensiv begeisternden Belgier und Lukakus vierten Turniertreffer das 1:3 hinnehmen. Damit erzielte der Angreifer von Manchester United in den vergangenen 20 Länderspielen 22 Treffer. Erneut Hazard traf zum 4:1, ehe der eingewechselte Batshuayi in der Schlussphase nach drei vergebenen Möglichkeiten noch das 5:1 erzielte. Tunesiens Khazri setzte den Schlusspunkt zum 2:5.

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