weather-image
20°

Trachtentänze, Plattler, Witze und Watzmann

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Die Priesberg-Tanzlmusi sorgte für eine gute Stimmung in der Radiostation.
Bildtext einblenden
Live auf Sendung: Die Stoaberg-Sängerinnen im ORF-Landesstudio Salzburg. (Fotos: Stanggassinger)

Salzburg – Radio Salzburg stand am Freitag ganz im Zeichen der Volksmusik. Sechs Stunden Live-Übertragung standen bei der langen Nacht der Volksmusik aus dem ORF-Landesstudio Salzburg auf dem Programm. Mit dabei waren auch drei Gruppen aus dem Berchtesgadener Talkessel.


500 ausgewählte Besucher, darunter auch »Anzeiger«-Fotograf Bernhard Stanggassinger, wurden von den Moderatoren Philipp Meikl, Caroline Koller, Lisa Santner, Conny Deutsch und Andrea Aglassinger begrüßt. Grußworte gab es auch von Direktor Christoph Takacs. »Volksmusik ist die gelebte Volkskultur Europas, lassen sie in der Volksmusik auch neues zu«, war die Botschaft des Direktors. Von den Volksmusikgruppen, die aufgetreten sind, waren über die Hälfte aus Bayern. Aus Berchtesgaden kamen die Stoaberg-Sängerinnen, begleitet von Tamara Kaltenbacher auf der Zither und Pauli Hallinger auf der Gitarre, die Priesberg-Tanzlmusi und die Perler Buam.

Anzeige

Dicht gedrängt standen die Zuschauer im Foyer des Landesstudios, am Eingang der Empfangshalle sowie an einem Geländer im ersten Stock. Sänger und Musikanten traten im Foyer, in der Kantine und zur Live-Übertragung im Studio auf. Durch ständiges Wechseln kam man mit jedem in Kontakt, mit den Moderatoren, den Sängern, Musikanten und vielen bekannten Persönlichkeiten aus dem Volksmusikbereich.

Schuhplattler und Trachtentänze sowie eine Trachtenmodenschau waren geboten. Die Zuschauer konnten auch tanzen. Die Stoaberg-Sängerinnen präsentierte im Foyer Caroline Koller und bei der Live-Übertragung Conny Deutsch. »Ihr seid ein Garant für beste Volkslieder«, lobte Koller. Eva Angerer erzählte, dass am 1. April im Rahmen des Berchtesgadener Frühlingssingen ihr Liederbuch mit 51 selbst geschriebenen Liedern vorgestellt wird. Caroline Koller klagte über ihre leicht verkühlte Stimme, Eva Angerer bot daraufhin Abhilfe durch ein Stamperl Meisterwurz, was die Caroline gerne annahm.

Den Auftritt der Priesberg- Tanzlmusi im Foyer moderierte Josef Staudinger, der Perler Sepp selbst. Er stellte seine Musikkameraden vor, erzählte Witze, Wissenswertes vom Watzmann und vom guten Bier aus dem Hofbrauhaus Berchtesgaden. Die Priesbergmusi spielte darauf das Lied »Berchtesgadener Land, Berchtesgadener Bier«. Für Stimmung und Schwung zum Tanzen sorgten auch die Eschenauer Tanzlmusi, die Hallgrafen Musikanten, und die jungen Musikanten vom »6/8er-Gspann«. Bernhard Stanggassinger