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Die Waginger Schnalzer haben 178-mal geprobt – Aktive spielten das Stück »Der Alptraum«

Trachtler planen Obstangerfest statt Seefest

Waging am See – Bei der Generalversammlung des GTEV »D' Mühlberger« Waging berichtete Vorsitzender Franz Hofmann von zahlreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

Foto: Symbolbild, pixabay

Dazu gehörten zum Beispiel das Schafkopfrennen, das Dankeschön-Essen, die Weihnachtsfeier, die Preisschnalzen in Schönram und Feldkirchen und die Gemeindemeisterschaft beim Luftgewehrschießen des Waginger Schützenvereins, an denen sich der Trachtenverein über die Wintermonate beteiligte und selbst veranstaltete.

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Zudem wurde das Geschenk des Patenvereins GTEV Roth-Kirchanschöring vom Jubiläum 2015 eingelöst, ein gemeinsames Eisstockschießen, bei dem der Patenverein mit 3:1 gewann. Auch das Starkbierfest sprach Hofmann kurz an, das nicht so stark besucht war. Danach wies er im Ausblick auf das Feuerwehrfest 2018 hin, das der Trachtenverein so gut es geht unterstützen möchte. Am 15. August veranstalten die Trachtler anstatt des Seefests ein Obstangerfest auf dem Moier-Hof in Hirschhalm.

Aus den Gebietsversammlungen berichtete Hofmann, dass Hans Hogger als Gebietsvertreter bestätigt wurde. Im Oktober soll zu Ehren des Namenspatrons Rupert eine Messe in Teisendorf für das Gebiet Rupertiwinkel stattfinden. Hofmann würdigte den Vereinsausschuss für die hervorragende Arbeit in den zahlreichen Ämtern des Vereins, der derzeit 523 Mitglieder hat.

Zweiter Vorsitzender Matthias Egger stellte dann den Terminplan vor und appellierte an alle Mitglieder, wieder zahlreich an den Veranstaltungen teilzunehmen. Fünf Trachtenfeste besucht der Verein heuer. Besonders lobte er noch die Arbeit der Jugendleiter im Verein.

Erfolge der Schnalzer

Schnalzervorstand Michi Mühlbacher berichtete von 178 Proben auf dem Moier-Hof in Hirschhalm. Besonders lobte er Stefan Schneider und seine Familie, die immer alle Arbeitsmittel und Räume zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse bei den Preisschnalzen waren recht zufriedenstellend. So holten beim kleinen Schnalzen »Rund um den Waginger See« in Schönram die beste Jugendgruppe den dritten Preis unter 29 Passen, in der allgemeinen Gruppe belegten die besten den zweiten Preis unter 25 Passen.

Beim Rupertigau-Preisschnalzen in Feldkirchen war der erste Tag dem Nachwuchs gewidmet. Die beste Jugendpasse aus Waging erreichte hier den 12. Preis unter 82 Passen. Am zweiten Tag beim Preisschnalzen der allgemeinen Passen hätten sich die Waginger doch etwas bessere Platzierungen erwartet. So erreichte die beste Passe den 35. Preis unter 137 Passen. Mühlbacher betonte jedoch, dass die Schnalzer-Gruppe sehr gut aufgestellt sei und würdigte am Ende alle Helfer, besonders die Abrichter der Anfänger.

Im Anschluss folgte ein Bericht von Jugendleiter Robert Babinger. Während der Winterzeit war auch beim Nachwuchs einiges geboten. So war die Jugendgruppe wieder beim »Kletzeigeh« bei zahlreichen Vereinsmitgliedern. Mit den Kindern wurde wieder ein Hirtenspiel einstudiert für vier Auftritte bei der Waldweihnacht, der Weihnachtsfeier des Bayern-Fanclubs, der eigenen Kinderweihnachtsfeier und der Weihnachtsfeier im Kurhaus. Außerdem gab es eine Kinder- und Jugendweihnachtsfeier im Vereinsheim.

Der Nachwuchs beteiligte sich mit den Röckifrauen auch wieder am Faschingszug. Neu war ein Flechtkurs im Vereinsheim mit 30 Teilnehmern der Kinder- und Jugendgruppe sowie von Aktiven und Röckifrauen. Zwei Friseurinnen führten dabei verschiedene Frisuren passend zum Dirndlgwand vor. Außerdem gab es Anfang März einen »Dog für de Buam« mit 15 Buam, bei dem Bräuche, wie Fingerhakln und Plattln gezeigt wurden, um neue Buam für den Verein zu begeistern.

Elf Buam und zwölf Dirndln

Vorplattler berichtete von der Aktivengruppe. Neben einem Ausflug nach Kaprun zum »Schneedanzln« studierten einige Aktiven das Theaterstück »Der Alptraum« ein, das bei der Weihnachtsfeier im Strandkurhaus besonders gut ankam. Weiter berichtete er von einem gemütlichen Zusammentreffen mit den Pidinger Aktiven, mit denen auch noch weitere Aktivitäten geplant sind. Mit elf Buam und zwölf Dirndln ist die Aktivengruppe derzeit gut aufgestellt. Besonders würdigte er Anton Lirk, der die Aktivengruppe im nächsten Jahr als Probenspieler unterstützt.

Zweiter Bürgermeister Matthias Baderhuber sagte, der Trachtenverein sei eine große Bereicherung für die Gemeinde. Bei seinen Aktivitäten hat immer alles »Hand und Fuß«. Besonders lobte er die zahlreichen Veranstaltungen. VS