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Traumfinale bei geplatzt: Taylor im Endspiel gegen Cross

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Phil Taylor
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Phil Taylor jubelt über seinen Sieg über Jamie Lewis im Halbfinale und steht zum 21. Mal im Finale der Darts-WM. Foto: Steven Paston Foto: dpa
Finalist
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Rob Cross schlug Titelverteidiger Michael van Gerwen und zog ins Finale der Darts-WM ein. Foto: Steven Paston Foto: dpa

Doch kein Traumfinale bei der Darts-WM: Nachdem «The Power» Taylor das Ticket für das Endspiel löst, verliert Rivale van Gerwen ein dramatisches Halbfinale gegen Geheimfavorit Cross. Der Engländer greift nun nach seinem ersten WM-Titel.


London (dpa) - Rekord-Champion Phil Taylor hat zum 21. Mal das Finale der Darts-WM erreicht und darf zum Abschied seiner glorreichen Karriere noch einmal auf der größten Bühne überhaupt antreten. Der 57-jährige Engländer trifft im Endspiel an Neujahr (21.00 Uhr) auf seinen Landsmann Rob Cross.

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Taylor gewann sein Halbfinale gegen den walisischen Überraschungsmann Jamie Lewis mit 6:1 und ist damit nur noch einen Schritt von seinem 17. WM-Titel entfernt. «The Power» wird, unabhängig vom Ergebnis, nach dem Finale seine Karriere als Darts-Profi beenden und zukünftig nur noch bei Exhibitions antreten.

Der erfolgreichste Spieler der Darts-Geschichte bezwang auf dem Weg ins Finale unter anderem den schottischen Weltranglistendritten Gary Anderson. Letztmals Weltmeister war Taylor im Jahr 2013. Im Finale bekommt er nun noch einmal die Chance - das Traumfinale gegen Dauerrivale Michael van Gerwen fällt allerdings aus. Der niederländische Titelverteidiger musste sich nach einer dramatischen Partie mit 5:6 gegen Cross geschlagen geben und verpasst damit die Chance auf seinen dritten WM-Titel.

«Damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte nicht, dass ich diesen ganzen Weg schaffen würde», sagte Taylor nach seinem Sieg.  Viele hatten ihm bei seiner letzten WM einen solchen Erfolg nicht mehr zugetraut. Den Mann aus Stoke-on-Trent trennt nun nur noch ein Schritt vom perfekten Abschied auf der Darts-Bühne. «Ich werde jetzt einfach relaxen und mich auf die nächste Aufgabe vorbereiten», sagte er. Taylor stabilisierte sich im Spiel, nachdem er den ersten Satz gegen den nicht halb so alten Lewis verloren hatte. «Ich bin heilfroh. Ich wusste am Anfang überhaupt nicht, was los ist», erklärte Taylor.

Zwischen van Gerwen und Cross entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem beide Akteure deutlich über zehnmal die Höchstpunktzahl von 180 Punkten erzielten. Das Duell spitzte sich im elften und letzten Satz zu. Beim Stand von 5:5 musste ein entscheidendes Leg her. Van Gerwen verwarf zahlreiche Matchdarts und musste sich schließlich dem Newcomer geschlagen geben. «Ich glaube wirklich an meine Fähigkeiten und ich denke, dass es möglich ist», sagte Cross mit Blick auf das Finale gegen Taylor am Montag. Van Gerwen klatschte kurz Applaus und verließ dann mit grimmiger Miene die Bühne.

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