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Traunsteiner Georgiritt und Schwerttanz im April

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Der Georgiritt ist er einer der schönsten Umritte Altbayerns: farbenfrohes Historienspiel, lebendiges Brauchtum und Bekenntnis zum christlichen Glauben zugleich. Er gilt nicht nur als Markenzeichen der Stadt Traunstein, sondern macht den Ostermontag auch zum schönsten Feiertag im Chiemgau. Foto: Archivbild © Johann Lamminger / Stadt Traunstein

Traunstein – Beim prunkvollen, uralten Georgiritt, einer der größten Pferdewallfahrten in Bayern, ziehen auch in diesem Jahr am Ostermontag zahlreiche historische Gruppen und Musikkapellen sowie über 400 prächtig geschmückte Pferde in einer Prozession vom Traunsteiner Stadtplatz hinauf zur Kirche in Ettendorf.


Am 2. April um 10 Uhr erhebt der Herold auf dem Stadtplatz seinen Stab und gibt das Zeichen zum Aufbruch. Unter dem Geläut aller Kirchenglocken setzt sich der Zug in Bewegung. Am Ettendorfer Kircherl findet dann nach alter Tradition eine Segnung statt.

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Untrennbar mit dem Georgiritt am Ostermontag verbunden sind die Schwerttänzer, die Darsteller eines uralten germanischen Frühlingsbrauches, in Form eines Kampf- und Waffenspieles, dessen Vorführung schon im Jahre 1530 durch eine Stadtkammerrechnung beurkundet ist. Ihr Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Aufführungen sind am Ostermontag um 9.30 Uhr und um 14 Uhr auf dem Traunsteiner Stadtplatz.

Georgiritt und Schwerttanz wurden 2016 in das UNESCO-Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Ihrer Erhaltung und würdigen Ausgestaltung hat sich der im Jahr 1891 gegründete Sankt-Georg-Verein Traunstein angenommen.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

 

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Eng mit dem Georgiritt verbunden ist der Schwerttanz, dessen historische Wurzeln bis ins Jahr 1530 zurückreichen. Der Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Foto: Archivbild © Johann Lamminger / Stadt Traunstein