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Traunsteiner Wochen der Biodiversität

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Oberbürgermeister Christian Kegel mit der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf (Mitte) und Beate Rutkowski (Kreisgruppe Traunstein des Bund Naturschutz). Foto: Stadt Traunstein / Bund Naturschutz
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Exkursion ins Biberrevier mit Stadtförster Gerhard Fischer Foto: Stadt Traunstein / Bund Naturschutz

Die Traunsteiner Wochen der Biodiversität sind erfolgreich zu Ende gegangen. Die von der Kreisgruppe Traunstein des Bund Naturschutz e. V. gemeinsam mit der Stadt Traunstein organisierte zweiwöchige Veranstaltungsreihe widmete sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema „Boden“.

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Am Montag, 11. Juli, hatte Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel die dritten Traunsteiner Wochen der Biodiversität eröffnet – und damit auch eine Ausstellung in der Alten Wache des Rathauses, die über die unterschiedlichen Formen und Funktionen des Bodens informierte. Gemeinsam mit Schülern des Annette-Kolb-Gymnasiums hatte der Bund Naturschutz dazu zahlreiche Informationstafeln und Exponate vorbereitet. Das Interesse an der zweiwöchigen Ausstellung war groß: Insgesamt 700 Besucher und 13 Schulklassen informierten sich über unseren Erdboden.

Regen Zulauf hatten auch die verschiedenen Wanderungen und Exkursionen wie zum Beispiel die zwei Führungen ins Biberrevier mit Stadtförster Gerhard Fischer oder die Exkursion in die Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel. Insgesamt 123 Teilnehmer waren hier mit von der Partie.

Höhepunkt der Traunsteiner Wochen der Biodiversität  war am Samstag, 16. Juli, ein hochkarätig besetztes, ganztägiges Seminar mit dem Titel „Bodenschatz – der Wert unserer Böden“ im Großen Saal des Rathauses. 44 Teilnehmer waren hier zu verzeichnen. Neben Umweltministerin Ulrike Scharf, die einen Kurzvortrag zum Thema „Böden erhalten, Vielfalt sichern: Für einen erfolgreichen Bodenschutz in Bayern“ hielt, referierten Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber vom Lehrstuhl für Produktions- und Ressourcenökonomie der TU München-Weihenstephan („Der Boden – Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaftsweise“), Johannes Enzler, Leiter der Kontrollbehörde für den ökologischen Landbau in Bayern und stellvertretender Sprecher des AK Landwirtschaft im Bund Naturschutz („Nachhaltiger Umgang mit unserem Boden – welchen Beitrag kann der Ökolandbau dazu leisten?“), Prof. Dr. Axel Göttlein, Leiter des Fachgebietes „Waldernährung und Wasserhaushalt“ der TU München („Waldböden in Gefahr?“) sowie Landschaftsökologe Dr. Josef Heringer („Boden essbar machen“). Auch Oberbürgermeister Christian Kegel nahm an dem Seminar teil und freute sich über die Anerkennung der bayerischen Umweltministerin, die in ihrer Ansprache feststellte, dass „die Stadt stolz darauf sein könne, dass die Traunsteiner  Wochen der Biodiversität bisher einmalig in Bayern seien.“

Die nächsten Traunsteiner Wochen der Biodiversität werden im Jahr 2018 stattfinden, wahrscheinlich mit dem Schwerpunktthema „Wald“.