Triathleten des TSV Chieming beim Bayernliga-Wettkampf in Weiden Dritte – Sieg für Schuhbeck

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Die Chieminger Triathleten Simon Manteufel (von links), Florian Fritzenwenger und Johannes Green überzeugten beim ersten Liga-Wettkampf in Weiden nach der langen Corona-Zwangspause gleich mit Platz drei. (Fotos: TSV)
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Paula Schuhbeck vom TSV Chieming gewann den Sprint in Weiden.

Das lange Warten hat endlich ein Ende! Die Triathleten des TSV Chieming sind doch noch in die Bayernliga-Saison gestartet – und waren nach der langen Corona-Zwangspause gleich wieder vorne dabei! Beim Sprint in Weiden standen die Männer als Dritte auf dem Podest. Nur die Mannschaft Arriba Göppersdorf und das Tri-Team Hof waren noch schneller unterwegs. Das Frauen-Team hatte hingegen Pech. Die Startgemeinschaft Allgäu/Chiemgau musste ihre Premiere ganz kurzfristig absagen.


Die Männer starteten in der Oberpfalz beim Sprint über 750 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 6 Kilometer Laufen in der Besetzung Simon Manteufel, Florian Fritzenwenger, Johannes Green und Maximilian Frey. Unter dem Strich zeigte sich Mannschaftsführer Simon Manteufel mit der gezeigten Leistung seines Teams sehr zufrieden. »Es ist gut für uns gelaufen«, betonte er im Gespräch mit unserer Sportredaktion.

Dabei hatten die TSV-Athleten auch Pech im Wettkampf. Abteilungsleiter Florian Fritzenwenger hatte eine Radpanne, die dem Team einige Sekunden kostete. »Dennoch haben wir die schnellste Radzeit gehabt«, freute sich Manteufel, dessen Mannschaft auch noch eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam. »Zwei von uns hatten den Radhelm zu bald abgenommen«, sagte er. Aber das gehöre zum Lernprozess dazu, ergänzte er. »Wir sind so als Team noch nie gestartet.« Und: »Nach zwei Jahren ohne Wettkampf läuft eben auch mal etwas schief.« Der 3. Platz sei am Ende auf jeden Fall verdient gewesen. »Und wir haben damit im Vorfeld auch nicht unbedingt gerechnet.«

Auch die Frauen der SG Allgäu/Chiemgau hätten in Weiden erstmals in der Liga starten sollen. Doch die Starterinnen aus Memmingen mussten kurz nach der Anreise wegen eines familiären Grunds sofort wieder abreisen.

Für die Chieminger Teilnehmerin Paula Schuhbeck organisierte der TSV kurzfristig einen Einzelstartplatz. »Das Schwimmen lief für sie nicht so gut«, berichtete Manteufel. Sie habe die Schwimmbrille verloren und der Neoprenanzug sei aufgegangen. »Dafür hat sie dann auf dem Rad und beim Laufen richtig Gas gegeben.« Der Lohn: Paula Schuhbeck sicherte sich den Sieg im Sprint in starken 1:17:26 Stunden.

Jetzt geht es am Sonntag für beide Teams zum zweiten und gleichzeitig auch schon wieder letzten Liga-Wettkampf in dieser kurzen Saison nach Hof. Übrigens: ganz ohne Druck. »Es gibt in diesem Jahr keinen Auf- oder Abstieg«, informierte Simon Manteufel. »Dafür hätte es insgesamt drei Wettbewerbe gebraucht.« Doch neben Weiden kann in diesem Jahr eben nur noch Hof stattfinden. Die anderen Wettbewerbe wurden coronabedingt erneut abgesagt.

Bei den Männern wird es dabei eine Änderung in der Aufstellung geben. Statt Frey wird diesmal Stefan Ehehalt dabei sein – und die Männer wollen ihr gutes Ergebnis von Weiden unbedingt bestätigen. »Wir wollen wieder unter die ersten drei«, hob Simon Manteufel hervor. »Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass das klappen wird.« SB