Triathlon-Selbstversuch: Zu viel Freizeitstress

Bildtext einblenden
Unsere Sportredakteurin Stephanie Brenninger bereitet sich weiter auf ihre erste Langdistanz vor.

Ich werfe gerade einen Blick auf meinen Terminkalender – und da wird mir wieder schlagartig klar, wie die Zeit rennt: Meine erste Triathlon-Langdistanz wird in weniger als einen Monat sein! Das gibt's doch gar nicht! Ich bin doch noch nicht soweit!


»Doch, das bist du«, beruhigt mich meine Trainerin Pamela Gutsch. Na gut, sie muss es wissen! Sie hat alle meine Trainingsdaten und während ich eben nur die nackten Zahlen sehe und noch immer nicht viel aus diesen raus lesen kann, macht das eben meine Trainerin für mich.

Und gerade hat sie es wirklich auch nicht so leicht mit mir. Geht's Ihnen da vielleicht genauso? Es sind halt jetzt auch gerade wieder sehr viele private Termine und ich will natürlich überall dabei sein. Also muss ich das irgendwie alles unter einen Hut bekommen: Arbeit, Freizeit und Training. »Das funktioniert aber so nicht«, macht mir meine Trainerin klar. »Du bist so kurz vor deinem großen Ziel. Es wäre besser, wenn du dich neben der Arbeit jetzt nur darauf konzentrieren würdest. Freizeit hast du nach dem 4. September dann erst einmal genug.«

Wie bitte? Da bockt doch gleich mal mein Schweinehund! Und ich auch! Sehen Sie: Mein kleiner Freund und ich sind uns also durchaus auch mal einig! Aber wenn ich das mal so genauer überlege, dann hat mein Coach wohl recht. Also, dann muss jetzt alles andere warten! Was mein Schweinehund jetzt dazu sagt? Tja, der schimpft jetzt halt wieder allein rum. Stephanie Brenninger

Der Triathlon-Selbstversuch unserer Sportredakteurin Stephanie Brenninger geht weiter. Nachdem sie bereits über die Sprint-, die Kurz- und die Mitteldistanz gestartet ist, will sie nach einem Übergangsjahr am 4. September im österreichischen Podersdorf erstmals auf die Langdistanz gehen und dabei 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen.