weather-image
30°

Tropensturm auf Philippinen: Zehntausende auf der Flucht

Manila (dpa) - Ein tropischer Sturm hat die philippinische Hauptstadt Manila und mehrere Provinzen im Nordosten teilweise unter Wasser gesetzt und 14 000 Menschen in die Flucht getrieben. Drei Menschen kamen am Wochenende ums Leben, berichtete die Katastrophenschutzbehörde am Montag.

Verzweifelte Suche
Ein Mann sucht in den Trümmern, die Tropensturm «Saola» hinterlassen hat, nach Verwertbarem. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa
Zerstörte Armensiedlung
Bewohner einer Armensiedlung kehren nach dem Tropensturm «Saola» in ihre Behausungen zurück. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa
Zerfetzte Werbung
Zerfetzte Werbung: Sturm «Saola» wütete mit Sturmböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa
Notunterkunft
Der Sturm hat14 000 Menschen in die Flucht geschlagen. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa
Wellenbrecher
Ein Philippiner wird von der Gischt einer Welle während des Tropensturms "Saola" getroffen. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa
Überflutet
Überflutete Straße in Malabon City, nördlich von Manila. Foto: Rolex dela Pena Foto: dpa

Das Tief zog über Taiwan ab. Sturm «Saola» wütete seit Samstag mit Sturmböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde und heftigen Regenfällen. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer. Flüge wurden gestrichen, und über weite Strecken fiel der Strom aus. Der heftige Wind entwurzelte Bäume. Erdrutsche verschütteten Straßen. Zwei Männer ertranken bei Überschwemmungen, ein Mann kam auf einer in Seenot geratenen Fähre ums Leben. An Bord waren 105 Menschen. Die Fähre lief auf Grund. Als der Kapitän die Passagiere aufforderte, in Rettungsboote zu steigen, brach ein Feuer aus.

Anzeige

Katastrophenschutzbehörde