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Trotz Aus: Coach Rangnick verteidigt seine RB-Spieler

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Europa-Frust
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RB Leipzig hat die K.o.-Runde der Europa League verpasst. Foto: Jan Woitas Foto: dpa

Die ohnehin nur 16.957 Leipzig-Fans in der Red Bull-Arena feierten RB Salzburg nach den Torerfolgen in Glasgow, die eigenen Spieler wurden nach dem 1:1 gegen Trondheim gnadenlos ausgepfiffen. Trainer Rangnick verteidigte sein Team nach dem Aus in Europa League.


Leipzig (dpa) - RB Leipzig hat sich gegen den bislang punktlosen Tabellenletzen Rosenborg Trondheim kräftig blamiert und ist nach dem 1:1 daheim aus der Europa League ausgeschieden.

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Während die Spieler Selbstkritik übten, nahm Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick seine in acht Positionen veränderte Startelf in Schutz. »Es hätte heute nur einen Sieger geben dürfen, wir hatten ein Torschussverhältnis von 23:7. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, wir haben alles versucht. Wir haben es über weite Strecken richtig gut gemacht«, sagte Rangnick. Für das Ausscheiden gibt es mehrere Gründe:

CHANCENVERWERTUNG: Obwohl Rangnick statt des Duos Yussuf Poulsen/Timo Werner das Stürmer-Paar Matheus Cunha/Jean-Kevin Augustin brachte, waren die Chancen da. Es gelang aber nur ein Törchen gegen die ersatzgeschwächten Norweger. »Das ist natürlich brutal bitter. Wir müssen das Spiel einfach gewinnen! Nach dem 1:0 hatten wir fünf, sechs hundertprozentige Chancen - ich selbst drei«, sagte RB-Stürmer Yussuf Poulsen.

WEITERKOMMEN UNVERDIENT: »Schlechter hätte es im Großen und Ganzen nicht laufen können«, sagte der Ex-Salzburger Konrad Laimer, dessen ehemalige Kollegen mit dem 2:1 in Glasgow den Weg geebnet hatten. »Wenn wir dieses Heimspiel nicht gewinnen, haben wir es auch nicht verdient, weiterzukommen«, bilanzierte RB-Kapitän Willi Orban.

AUGUSTIN-SCHWÄCHE: Der talentierte, aber eigenwillige Stürmer Jean-Kevin Augustin startete gut in die Saison - schoss anfangs acht Tore. In den letzten zehn Pflichtspielen aber nur eins. Auch gegen Trondheim blieb er blass. »Er hat kein gutes Spiel gemacht, er hatte in der ersten Halbzeit drei Riesenchancen. Im Moment fehlt ihm das Selbstvertrauen«, meinte Rangnick.

FOKUS BUNDESLIGA: Die Abrechnung mit dem Team blieb aus, obwohl die Mannschaft nach dem desaströsen 0:3 in Freiburg erneut ein Negativerlebnis verdauen musste. »Es fühlt sich fast surreal für uns an, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Es bringt allerdings nichts, sich in die Rolle des Haderns zu bringen, denn wir haben in drei Tagen schon wieder ein wichtiges Spiel in der Bundesliga«, betonte Rangnick.

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