Türkischer Sattelzug mit Überbreite unterwegs

Polizeistreife
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Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Siegsdorf – Ein türkischer Sattelzug wurde heute Morgen gegen 9.30 Uhr durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein auf der BAB A 8 Ost in Richtung Salzburg auf Höhe der Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen. Der Grund dafür war offensichtlich: Die Plane des Aufliegers war durch die Ladung derart bauchig und nach außen gewölbt, dass keine regulären Maße hinsichtlich der Fahrzeugbreite mehr gegeben waren.


Das ganze Ausmaß zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle in Siegsdorf. Der Auflieger war vollgestopft mit Elektro-Kleingeräten, die für den Irak bestimmt waren. Eine ordnungsgemäße Sicherung der Ladung war ebenfalls nicht gegeben.

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Für die Überbreite seines 40-Tonners konnte der 59-jährige Kraftfahrer aus der Türkei keine Ausnahmegenehmigung vorweisen. Dies wurde zur Anzeige gebracht. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die türkische Spedition darf nun einen zweiten Sattelzug schicken, um auf diesen einen Teil der Güter umzuladen. 

Da die türkische Firma durch die Verwendung nur eines Sattelzuges mit unrechtmäßiger Überbreite versuchte sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen, wurde gegen diese außerdem das Sanktionsmittel der Gewinnabschöpfung in Höhe von rund 3.000 Euro betrieben.

fb/red

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