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Tunesiens Ministerpräsident verknüpft Amt mit Regierungsumbildung

Tunis (dpa) - Der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali will nur im Amt bleiben, wenn es gelingt, die Regierung umzubilden. Er will zurücktreten, wenn seine Ennahda-Partei und andere Parteien seine Vorschläge für eine Übergangsregierung aus unabhängigen Experten zurückweisen sollten. Der Mord an Oppositionspolitiker Chokri Belaïd hatte neue Unruhen ausgelöst. Viele Tunesier werfen der Ennahda-Partei vor, dass die Attentäter aus ihren Reihen kommen. Es gab Demonstrationen von Gegnern und Anhängern der Partei.

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