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Turbulenter Prozesstag: Einstellung des NSU-Verfahrens gefordert

München (dpa) - Zahlreiche Anträge und heftige Wortwechsel haben den NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München erneut verzögert. In dem Verfahren um die Verbrechen der Neonazi-Terrorzelle forderte die Verteidigung des Angeklagten Ralf Wohlleben wegen einer angeblichen «medialen Vorverurteilung» die Einstellung des Prozesses gegen ihren Mandanten. Die Stimmung im Gerichtssaal war erneut spannungsgeladen. Vor allem Zschäpes Verteidiger Wolfgang Heer lieferte sich zähe Wortgefechte mit dem Vorsitzenden Manfred Götzl.

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