Überführungsfahrten auf BAB A 8 enden in Siegsdorf

Polizei
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In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Siegsdorf – Beamte der Verkehrspolizeistation Traunstein beendeten zwei Überführungsfahrten nach vorangegangener Fahrt auf der BAB A 8 Ost in Richtung Salzburg in Siegsdorf.


Zum einen wollte ein 69-jähriger Mann aus Nordmazedonien einen Lkw der Marke Mercedes von Deutschland in sein Heimatland überführen. In Zusammenhang mit der Überführung wäre der Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung für den 15-Tonner erforderlich gewesen. Den besagten Nachweis konnte der Mann nicht vorlegen, so dass auch die damit verbundene Zulassung für seinen Lastkraftwagen nicht zustande kam. Bei der Kontrolle zeigte sich weiterhin, dass die Reifen der Antriebsachse schadhaft und bis auf die Karkasse abgefahren waren. Der Mann wurde wegen Verstoßes gegen die Zulassungsverordnung und gegen die Ausrüstungsvorschriften zur Anzeige gebracht. Ihm wurde die Weiterfahrt mit seinem Lkw bis zur Beibringung einer ordentlichen Zulassung und dem Wechsel der Bereifung untersagt. 

Ähnlich erging es auch einem 60-jährigen Mann aus Italien. Der Italiener wollte einen 40 Tonnen schweren Sattelzug von Deutschland nach Italien überführen. In der Sattelzugmaschine war ein digitales Kontrollgerät verbaut, in das der Kraftfahrer eigentlich seine Fahrerkarte hätte stecken müssen. Da er dies nicht getan hatte, lagen keine ausreichenden Aufzeichnungen hinsichtlich seiner Lenk- und Ruhezeiten vor. Der Italiener wurde wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht. Auch ihm wurde die Weiterfahrt bis zur Einbringung einer ordnungsgemäßen Ruhezeit untersagt.

fb/red