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Umgestaltung im Zeitplan

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Die Sanierungsarbeiten an der Brücke über die Oberteisendorfer Ache schreiten voran und liegen im Zeitplan. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Die Umgestaltung der Bundesstraße 304 durch Oberteisendorf geht zügig voran, die Arbeiten sind im Zeitplan. Die Fertigstellung der gesamten Ortsdurchfahrt ist für Dezember geplant. Vom 1. Juli bis zum 6. September ist die Ortsdurchfahrt wieder geöffnet. In diesem Zeitraum werden Arbeiten außerhalb der Straße durchgeführt. Bürgermeister Thomas Gasser informierte den Bau- und Umweltausschuss in der jüngsten Sitzung über den Stand der Arbeiten und den Baufortschritt.


Bei Obermoos ist die Kiesstraße zum Regenrückhaltebecken fertiggestellt. Das Becken selbst ist ausgebaggert und anhumusiert, das Aushubmaterial abgefahren. Die Einsaat übernehmen die anliegenden Grundstückseigentümer.

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Was noch fehlt, ist das Schachtbauwerk bei dem Zu- und Ablauf. Regen- und Schmutzwasserkanal sowie die Trinkwasserleitung sind größtenteils in der gesamten Ortsdurchfahrt fertiggestellt. Lediglich der Regenwasserkanal inklusiv Lamellenklärer in der Holzhausener Straße steht noch aus. Fertig sind auch die Spülbohrungen für die Trinkwasserleitung und für Strom unter der Oberteisendorfer Ache.

Die Versorgungsleitungen für Strom, Breitband und Straßenbeleuchtung von Westen – Karlsberger bis Hofwirt – sind zu 80 Prozent fertiggestellt. Die Standorte der Straßenbeleuchtung von der Brücke Richtung Osten wurden festgelegt.

Auch die Sanierung der Brücke über die Ache schreitet zügig voran. Dort wurden der bestehende Oberbau, die Abdichtung und die Kappen entfernt und erneuert. Die Arbeiten sind weit fortgeschritten.

Für den Straßenbau wurde die Asphaltfläche auf dem gesamten Sanierungsabschnitt entfernt. Der Unterbau für die Gehwege ist von Osten und Westen fertiggestellt, die Pflasterarbeiten beginnen westlich der Überquerungshilfe, sodass die Gehwege Zug um Zug von Westen kommend hergestellt werden.

Zusätzlich informierte Bürgermeister Thomas Gasser den Bauausschuss noch über den Sachstand zur Fußgängerampel und zur Zu- und Ausfahrt von der Straße »An der Ache« zur B 304. Dies war auch Thema eines Gesprächs des Rathauschefs mit Anliegern dieser Straße bei einem Ortstermin des Ausschusses vor der Sitzung.

Dabei artikulierten die anwesenden Oberteisendorfer Bürger ihren Unmut über die vom Landratsamt beschlossene Schließung der Aus- und Zufahrt von der B 304 zur Straße »An der Ache«. Dies würde für ihre dort ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe schwerwiegende Folgen haben.

Zugleich sprachen sie sich klar gegen eine Bedarfsampel östlich der Einmündung des Straßenzugs »An der Ache« in die B 304 aus. Man hätte immer mit einer Ampel bei der jetzigen Querungshilfe gerechnet, nicht an dem jetzt gewählten Standort. Dieser sei das Ergebnis eines Verkehrsgutachtens und einer Prüfung durch die Verkehrspolizei, so Bürgermeister Gasser. Man sei dabei zu dem Schluss gekommen, dass dies aus verkehrstechnischer Sicht der beste Standort für eine Ampel sei.

Was die Sperrung der Einfahrt zur Straße »An der Ache« betrifft, stimme er den Bürgern voll zu, dass dies keine gute Lösung sei. Man habe umgehend nach Vorliegen der Planungen in einem konstruktiven Gespräch mit dem Landratsamt nach einer Lösung gesucht, die die besagte Straße für den Verkehr von beiden Seiten offen halte. Zeitnah hoffe man hier auf eine Entscheidung in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsplaner. kon