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Umweltschützer protestieren mit Stoff

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CDU-Zentrale
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Normalerweise kann man in dieses Gebäude gut hineinsehen. Doch Umwelt-Aktivisten haben es mit Stoff verhüllt. Foto: Christophe Gateau/dpa Foto: dpa

Und plötzlich wurde es dunkel. Vor allen Fenstern eines großen Gebäudes in der Hauptstadt Berlin hingen am Mittwochmorgen auf einmal riesige schwarze Stoffbahnen.


Das war die Aktion der Umweltschutz-Organisation Greenpeace. Einige Mitarbeiter waren dafür auf das Glasdach des Gebäudes geklettert. Das hatten sie ausgesucht, weil dort die Partei CDU ihren Sitz hat.

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Denn die Organisation ist mit der Politik der CDU in der Regierung nicht einverstanden. Es geht dabei um die Kohle. Daraus wird Strom hergestellt, aber in einigen Jahren soll zum Schutz des Klimas damit Schluss sein. Das Gesetz dazu wird wohl am Freitag beschlossen.

Die Umweltschützer finden es zwar richtig, dass die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Aber sie ärgern sich, weil die Energiefirmen mit dem Gesetz viele Millionen Euro als Ausgleich bekommen sollen. Dabei hätten die doch Schaden verursacht, meint Greenpeace. Sie sollten also kein Geld kriegen. Das sollte der dunkle Stoff der CDU zeigen.