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Unbekannter trotz Fahndung mit Hubschrauber weiter auf der Flucht

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Laufen: Fahndung ohne Erfolg: Unbekannter weiter auf der Flucht
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Foto: FDL/Lamminger

Laufen – Eine größere Fahndung nach einer flüchtenden Person leitete am Samstagabend die Bundespolizei nach einer fehlgeschlagenen Kontrolle auf der B20 bei Laufen ein. Trotz einer größeren Suchaktion konnte der Unbekannte nicht gestellt werden.

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Am Nachmittag hatten Fahnder der Bundespolizei an der Stadtbrücke in Laufen ein Fahrzeug beim Grenzübertritt beobachtet und wollten die drei Insassen kontrollieren. Als die Streife den Hinweis „Bitte folgen“ aufleuchten ließ, stoppte der Fahrer seinen Wagen auf der Bundesstraße 20 abrupt ab.

Eine Person verließ das Auto fluchtartig und verschwand in Richtung einer Häusergruppe. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug mit den verbliebenen Insassen – es handelte sich um zwei syrische Staatsangehörige mit legalem Aufenthalt in Deutschland – und leiteten umgehend eine Fahndung nach der unbekannten dritten Person ein.

Trotz eines Großaufgebots an Streifen der Bundes- und Bayerischen Polizei, eines Polizeihubschraubers und eines Polizeihundes, konnte die Person entkommen und bislang nicht gefasst werden.

Die Bundespolizei beendete am späten Samstagabend den Einsatz, die Fahndung nach der entflohenen Person dauerte noch bis Sonntag an. Die Klärung der Identität und die Hintergründe der Flucht sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Bundespolizei Freilassing.

Erstmeldung, Samstagabend:

Eine Großfahndung leitete die Polizei am Abend in und um die Stadt Laufen ein. Dort befindet sich eine Person auf der Flucht.

Gegen 17.20 Uhr rückten nach Informationen unseres Reporters vor Ort zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet an der Bundesstraße 20 zwischen dem Weiler Letten und der JVA Laufen-Lebenau aus.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wollten Beamte der Bundespolizei an der B20 im Bereich Letten ein Fahrzeug kontrollieren. Dabei soll eine Person geflüchtet sein. Umgehend wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei verständigt. Auch ein nachtflugtauglicher Hubschrauber wurde angefordert und unterstützte die Fahndung aus der Luft.

Beamte durchkämmten das Gebiet zwischen Letten und der JVA Lebenau. Neben dem Hubschrauber waren auch ein Polizeihund, Beamte der Polizei Laufen und mehrere Beamte der Bundespolizei im Einsatz. Ob die Suche erfolgreich war, ist leider nicht bekannt. Weitere Details möchte die Pressestelle der Bundespolizei erst in den kommenden Tagen bekannt geben.

Wir werden nachberichten.

red/FDLnews