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25°

Unbeschwert durch die Übergangszeit

Der Sommer meinte es noch einmal richtig gut mit uns. In den letzten Wochen kletterte das Thermometer nochmal auf 30 Grad Celsius und der Wettergott verwöhnte die Berchtesgadener mit den letzten warmen Sonnenstrahlen. Doch nun beginnt die Zeit, in der es tagsüber zwar oft noch angenehm warm ist, es aber in der Nacht extrem abkühlt und auch morgens auf dem Weg zur Arbeit deutlich kälter ist. So eine Übergangszeit bedeutet oft auch Erkältungszeit. Mit der richtigen Kleidung und einer ausgewogene Ernährung kann man einer lästigen Erkältung vorbeugen.

Richtig kleiden

Am Übergang der Sommer- in die Herbstzeit reagiert der Körper oft besonders empfindlich, da er noch an die warmen Sonnenstrahlen des Sommers gewöhnt ist. Auch machen viele den Fehler, sich morgens und abends zu frisch anzuziehen, weil es tagsüber manchmal doch noch über 20 Grad werden kann. Doch die Nächte sind kalt und schnell droht eine Erkältung, weil man die frischen Temperaturen unterschätzt hat. Daher sollte man in der Übergangszeit auf das altbewährte Zwiebelprinzip ausweichen, das vor allem bei Outdoor-Fans bekannt ist. Doch so ausgereift wie auf Wanderpfaden muss das Zwiebelprinzip im Alltag nicht sein. Hier reicht es aus, dünne Lagen an Kleidung übereinander zu ziehen. Denn je nachdem, ob man friert oder schwitzt, hat man dann die Möglichkeit, eine Kleidungsschicht an- oder auszuziehen. Außerdem kann man dank des Zwiebelprinzips Lieblingsteile aus der Sommergarderobe mit neuen Modeschätzen für den Herbst kombinieren. Wenn man sich das aktuelle Sortiment von Online-Shops wie Peter Hahn ansieht, dominieren in dieser Herbstsaison vor allem lange Strickjacken aus kuschligen Materialien. Besonders empfehlenswert für die Übergangszeit sind hochwertige Stoffe wie beispielsweise Kaschmir. Das edle Gewebe hat den Vorteil, dass es Wärme perfekt speichert und daher sechs Mal besser wärmt als Schafwolle. Gleichzeitig nimmt es Feuchtigkeit schnell auf, führt sie nach draußen ab und nimmt Gerüche kaum auf – perfekt für die Übergangszeit, wenn sich die Temperatur nicht auf warm oder kalt festlegen kann.

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Immunsystem stärken

Bei Temperaturschwankungen, wie sie in der Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten entstehen, gerät das Immunsystem schnell aus den Fugen. Damit der Körper weniger anfällig für Krankheitserreger ist, müssen die Abwehrkräfte gestärkt werden. Neben ausreichend Schlaf und wenig Stress hilft eine gesunde und ausgewogene Ernährung dabei, das Immunsystem zu stärken. Der Organismus benötigt zum Beispiel ausreichend zellschützende Vitamine wie Vitamin C und E sowie Mineralstoffe wie Zink und Selen. Ingwer gilt als wichtiger Immunsystem-Booster: Die Knolle enthält ätherische Öle, Vitamine und Mineralien, die antibakteriell wirken und für eine gute Durchblutung sorgen. Auch Naturjoghurt ist ein wichtiges Lebensmittel, das gern unterschätzt wird. Doch die Kulturen stärken nicht nur die darmeigene Abwehr, das enthaltene Vitamin D stärkt zudem die Reaktion der weißen Blutkörperchen bei Infektionen. Es gibt eine große Anzahl an Lebensmitteln, die das Immunsystem stärken und daher einen festen Platz auf dem Speiseplan haben sollten. So ist man für das Auf und Ab in der Übergangszeit bestens gewappnet. (agm)

Bildrechte: Flickr Frutas e Vegetais Olearys CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten