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Heimathaus verleiht den historischen Dienstanzug

Uniform für Ausstellung

Traunstein – Eine rund 200 Jahre alte, bayerische Uniform aus den Napoleonischen Kriegen stellt das Heimathaus Traunstein der Landesausstellung »Napoleon in Bayern« als Leihgabe zur Verfügung; die Ausstellung ist im nächsten Jahr in Ingolstadt zu sehen.

Volker Bräu (von links), wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landesausstellung »Napoleon in Bayern«, zusammen mit Hans Helmberger, dem Vorsitzenden des Historischen Vereins Traunstein, und dem Leiter des Traunsteiner Heimathauses, Jürgen Eminger.

Die Uniform getragen hatte einst der Traunsteiner Peter Scheicher (1788 bis 1868). Seine Nachkommen vermachten sie vor 100 Jahren zusammen mit einem Porträt und einem Tagebuch der Stiftung Heimathaus. Scheicher gehörte zu den wenigen Soldaten des bayerischen Heeres, die den Russlandfeldzug 1812 überlebten: Von den 35 000 Mann, die damals unter der Regie Napoleon Bonapartes nach Osten geschickt wurden, sahen nur etwa 5000 ihre Heimat wieder.

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Ehe die Uniform aus Traunstein ab Ende April 2015 in der Landesausstellung in Ingolstadt zu sehen sein wird, bekommt sie in Nürnberg aber zuerst eine fachmännische »Generalüberholung«. mim