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Untergetauchte Mazedonier auf der A8 ertappt

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Foto: dpa/Symbolbild

Anger – Weil sie von den deutschen Justizbehörden gesucht wurden, waren zwei Mazedonier untergetaucht. Jetzt konnten sie von der Grenzpolizei Piding in der Gemeinde Anger aufgespürt werden.

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Am Dienstagvormittag kontrollierte eine Streife der Grenzpolizisten auf der A8 kurz vor der Ausreise nach Österreich einen in Mazedonien zugelassenen Kastenwagen. Ein Abgleich der zwei Fahrzeuginsassen mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass beide aktuell von den deutschen Justizbehörden gesucht wurden.

Der 42-jährige Fahrer lebte vor einiger Zeit in Deutschland und wurde damals wegen Diebstahls von einem Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Anstatt jedoch die geforderte Strafe zu bezahlen, setzte sich der Mazedonier in sein Heimatland ab, weshalb daraufhin Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde. Nur durch sofortige Zahlung eines hohen dreistelligen Geldbetrags konnte der 42-Jährige nun eine einmonatige Haftstrafe gerade noch abwenden.

Auch sein mazedonischer Begleiter lebte vor einiger Zeit in Deutschland und hielt sich offensichtlich nicht immer ans Gesetz. Die deutschen Justizbehörden ermittelten gegen den 27-Jährigen wegen Urkundenfälschung, da er damals mit gefälschten Papieren ertappt wurde.

Allerdings konnte ihm wegen des Deliktes bislang kein Strafbefehl zugestellt werden, da auch er sich aus Deutschland abgesetzt hatte. Nachdem seine aktuelle Wohnanschrift ermittelt war, konnten beide nach einem Zwischenstopp bei den Grenzpolizisten in Piding ihre Reise in Richtung Balkan fortsetzen.